Inhalt

Welche Auswirkungen hätte ein Nationalpark auf die bestehende und zukünftige Trinkwasserversorgung der Region?

Die Ausweisung eines Nationalparks hätte keinerlei Einfluss auf die Gültigkeit bestehender Genehmigungen und wasserrechtlicher Bewilligungen. In eine Nationalparkverordnung würden umfangreiche Unberührtheitsklauseln und Ausnahmetatbestände aufgenommen, die sicherstellen, dass der Schutzstatus „Nationalpark" die bisherige Trinkwasserversorgung der Bevölkerung in keiner Weise gefährdet.

Eine möglicherweise zukünftig nötige Ausweitung der Trinkwasserförderung würde frühzeitig in die Konzipierung eines Nationalparks einbezogen. Im förmlichen Ausweisungsverfahren würden die zuständigen Wasserversorger der Region als wichtige Träger öffentlicher Belange beteiligt. Es ist davon auszugehen, dass sich die Grundwasserbildung unter nicht-bewirtschafteten Wäldern, z.B. durch die fehlende forstwirtschaftliche Befahrung, signifikant verbessert.