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Was für Zonen gibt es in einem Nationalpark und was ist wo erlaubt?

In Nationalparken gibt es meist eine Zonierung mit unterschiedlich starkem Schutz und unterschiedlichen Nutzungszielen. Typisch sind vor allem Kernzonen, Entwicklungszonen und – je nach Park – Managementzonen. Die Zonierung sorgt dafür, dass sowohl Wildnisentwicklung umgesetzt als auch Kulturlandschaften erhalten werden können und zugleich Naturerleben, Bildung und Forschung möglich sind. In allen drei Zonen eines Nationalparks sind weiterhin Wege möglich. Das entsprechende Wegenetz wird im Rahmen des Nationalparkplans erarbeitet und abgestimmt.

  • Kernzone (Naturdynamikzone) Der strengste Bereich: Hier soll sich die Natur möglichst unbeeinflusst entwickeln; menschliche Eingriffe werden weitgehend ausgeschlossen, damit natürliche Prozesse dauerhaft ablaufen können (Prozessschutz).
  • Entwicklungszone Hier wird die Natur schrittweise auf den Prozessschutz vorbereitet. Es können noch Übergangsmaßnahmen nötig sein, bis die Flächen langfristig in die Kernzone übergehen.
  • Managementzone (Pflegezone) Sie dient dazu, bestimmte Aufgaben wie Besucherlenkung, Schutz angrenzender Flächen, Biotop- und Artenschutz oder Erholung zu organisieren. In vielen Nationalparken wird hier noch gezielt eingegriffen – immer mit Blick auf das übergeordnete Schutzziel.