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Update 16.04.2026: Zusätzlicher ASP-Schutzzaun für die Sperrzone II

Um eine weitere Verbreitung der Afrikanischen Schweinepester (ASP) zu verhindern, wird innerhalb der bestehenden Sperrzone ein zusätzlicher Schutzzaun errichtet, sodass zusammen mit dem bereits eingezäunten Kerngebiet eine doppelte Absicherung entsteht. Diese Maßnahme soll verhindern, dass infizierte Wildschweine das Gebiet verlassen und die Krankheit weitertragen. Gleichzeitig wird die Wildschweinpopulation durch verstärkte Jagd reduziert, da weniger Tiere auch ein geringeres Risiko für die Ausbreitung bedeuten. In Bereichen, in denen aktuell infizierte Tiere gefunden wurden, gilt jedoch Jagdruhe.

Zur Überwachung des Gebietes sind täglich Suchteams mit speziell ausgebildeten Hunden sowie Drohnen im Einsatz. Gefundene oder erlegte Wildschweine werden konsequent auf das Virus untersucht. Seit dem ersten Nachweis im Jahr 2025 wurden zehntausende Tiere getestet, darunter mehrere hundert positive Fälle. Aktuell wurde ein weiterer infizierter Fall im Kreis Siegen-Wittgenstein bestätigt.

Landwirtinnen und Landwirte sowie auch private Tierhalter werden dringend aufgefordert, die bekannten Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten, um Hausschweine zu schützen. Für die Bevölkerung ist es wichtig, die geltenden Regeln in den betroffenen Gebieten zu beachten, insbesondere die Wege nicht zu verlassen und keine toten Tiere zu berühren. Wer ein totes Wildtier findet, sollte dies umgehend dem zuständigen Veterinäramt melden. Die Einhaltung dieser Maßnahmen ist entscheidend, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen und langfristig zu stoppen.