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Update 09.07.2026: Ausweitung Kerngebiet

Aufgrund der aktuellen ASP-Nachweise bei Wildschweinen im Gebiet der Stadt Netphen wurden in Abstimmung aller beteiligten Behörden und den Nachbarbundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz die Sperrzonen II und I bereits erweitert.

Sowohl ASP-Nachweise in Monitoringsproben erlegter Wildschweine als auch Nachweise bei einzelnen verendeten Schweinen führten nun dazu, dass das bisherige Kerngebiet um Hilchenbach ausgeweitet werden musste. Die hierzu erlassene Allgemeinverfügung vom 09.07.2026 finden Sie hier.

Um die dringend notwendige Reduktion der Schwarzwildpopulation auch im Kerngebiet zu erreichen, ist die Jagdausübung unter Beachtung der Jagd- und Schonzeiten in dem mittlerweile umzäunten Kerngebiet weiterhin unter Berücksichtigung des aktuellen Ausbruchsgeschehens möglich (keine gesonderte Ausnahmegenehmigung erforderlich).

Vor dem Hintergrund des nicht unerheblichen Risikos, dass in den Revieren im Kerngebiet die Wildschweine bereits mit dem ASP-Virus infiziert sein können und durch Bejagung, Bergung und Versorgung des Schwarzwildes eine Verbreitung dieses Tierseuchenerregers nicht ausgeschlossen ist, ist erlegtes Schwarzwild in dem ausgewiesenen Kerngebiet nicht zu nutzen, sondern der beauftragten Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft (WSVG) zur Beprobung, Bergung und unschädlichen Beseitigung unter der Rufnummer 0172/6737433 (auch über WhatsApp, Signal, Messages) zu melden.

Die von der Ausweitung des Kerngebietes betroffenen Jagdausübungsberechtigten werden zeitnah über das weitere Vorgehen informiert.