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Bad Berleburger Schüler pflanzen Wacholder bei Dotzlar
Naturschutzbehörde des Kreises unterstützt Naturschutzaktion

Schüler des Naturschutz-Kurses der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule haben jetzt an der Burg Dotzlar Wacholder gepflanzt – mit Unterstützung von Tim Hellinger von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises.


Schüler des Naturschutz-Kurses der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule haben jetzt an der Burg Dotzlar Wacholder gepflanzt – mit Unterstützung von Tim Hellinger von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises und Michael Frede von der BioStation Siegen-Wittgenstein. „Wacholder war früher neben der Eibe die einzige Nadelbaumart in unserer Region“, erläuterte Tim Hellinger den Schülern. „Inzwischen findet man ihn aber nur noch selten und meistens dort, wo er auf alten Viehuden - den „Wacholderheiden“- einen Ersatzstandort gefunden haben.“

Gepflanzt wurde auf einem Grundstücke von Helene Grebe, die das Gelände für die Pflanzaktion zur Verfügung gestellt hat: ausgeprägte Magerwiesen – ideal für Wacholder!

Die Wacholdersträuche werden künftig den Wanderpfad „Bei de Hullerkeppe“ ergänzen, der die wenigen verbliebenen und besonders geschützten Heideflächen verbindet. Initiator des Weges ist Frank Fischer (SGV). Der Pfad soll im Rahmen Dorfjubiläums "600 Jahre Dotzlar" am 19. Mai 2018 eröffnet werden.

Die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule wurde für ihr Umweltengagement schon in der Vergangenheit von der UNESCO als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet. In diesem Jahr wird sie als „Naturparkschule“ zertifiziert werden.

Und so ist für die Schüler mit der Pflanzaktion das Projekt auch nicht zu Ende, sagt Lehrer Teja Radenbach: Sie werden noch einen Zaun um die Fläche anlegen und den Wacholder auch in den nächsten Jahren pflegen.