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Datum: 11.08.2020

Sechs Wochen schnelle Hilfe aus Rudersdorf
Kooperation bei Interims-Rettungswache war ein voller Erfolg

Sechs Wochen lang hatte der Kreis Siegen-Wittgenstein einen Rettungswagen in Rudersdorf stationiert – um schnelle Hilfe in Flammersbach, Anzhausen, Rudersdorf, Gernsdorf und im oberen Johannland leisten zu können. Hintergrund waren Straßensperrungen wegen Arbeiten des Landesbetriebes Straßen.NRW.

Sechs Wochen lang hatte der Kreis Siegen-Wittgenstein einen Rettungswagen in Rudersdorf stationiert – um schnelle Hilfe in Flammersbach, Anzhausen, Rudersdorf, Gernsdorf und im oberen Johannland leisten zu können. Hintergrund waren Straßensperrungen wegen Arbeiten des Landesbetriebes Straßen.NRW. Weil die Arbeiten zwischen Wilnsdorf und Rudersdorf jetzt aber planmäßig abgeschlossen sind, ist der zusätzliche Standort in Rudersdorf nicht mehr erforderlich. Deshalb war Landrat Andreas Müller heute noch einmal vor Ort, um sich bei den ehrenamtlichen Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes sowie bei der Feuerwehr von Wilnsdorf und der Gemeinde Wilnsdorf selbst für ihren Einsatz zu bedanken.

60 Einsätze in sechs Wochen

„Knapp 60 Einsätze konnte das Team aus Rudersdorf anfahren – und so trotz der umfangreichen Straßensperrungen schnelle Hilfe leisten. Gut, dass wir so kurzfristig eine Interims-Lösung realisieren konnten“, bilanziert der Landrat.

Die Interims-Wache war im Feuerwehrgerätehaus in Rudersdorf untergebracht und jeden Tag von 8 bis 20 Uhr besetzt. Insgesamt haben etwa 40 ehrenamtliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes 456 Stunden in Zweier-Teams auf der Wache verbracht. Der Malteser Hilfsdienst hat an vier Tagen die Besatzungen gestellt.

Gelungene Kooperation

„Für mich ist diese Wache ein hervorragendes Beispiele für gelungene Kooperationen, wie wir sie gerade auch in außergewöhnlichen Situationen in Siegen-Wittgenstein immer wieder hinbekommen“, freut sich Landrat Andreas Müller.

Wie viele unterschiedliche Akteure bei diesem Projekt zusammengearbeitet haben, wurde bei dem „Abschiedstermin“ in Rudersdorf noch einmal deutlich: So waren neben Vertretern von DRK, Maltesern und Kreisverwaltung auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Wilnsdorf, Christa Schuppler, der stellvertretende Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wilnsdorf, Rüdiger Schneider und Lisa Quinney, Ehrenamtskoordinatorin des DRK gekommen. Ein ganz besonderer Dank galt dem Ortsvorsteher von Rudersdorf, Joachim Brenner. Brenner hatte sich quasi als „gute Seele“ der Wache mit großem Elan um die ehrenamtlichen Rettungskräfte gekümmert und sie immer wieder mit Schnitzeln, Schokolade und Kuchen versorgt.

„Die Rudersdorfer waren wirklich hervorragende Gastgeber für unsere Teams. Dafür möchte ich mich noch einmal ganz ausdrücklich bedanken“, betonte der Landrat zum Abschied.