Naturschätze im ehemaligen Grubengelände Littfeld
Naturkundliche Wanderung entfällt
Aufgrund einer Erkrankung muss diese Veranstaltung leider entfallen!
Im ehemaligen Grubengelände Littfeld bei Kreuztal-Littfeld wurde über Jahrhunderte Eisenerz gefördert, heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Von den Spuren, die die Metallgewinnung hinterlassen hat, profitieren heute viele Tier- und Pflanzenarten, die ansonsten deutschlandweit selten geworden sind. Auf einer naturkundlichen Wanderung am Donnerstag, 4. Juli, von 16:00 bis 19:00 Uhr stellt die Biologische-Station Siegen-Wittgenstein zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde die Besonderheiten dieses Gebietes vor und erläutert Aktivitäten im Naturschutz, die notwendig sind, um das Gebiet in dem aktuellen Zustand zu erhalten.
Das ehemalige Abbaugebiet stellt einen sogenannten Sekundärlebensraum für viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten dar. In Bereichen, in denen auch heute noch hohe Konzentrationen an Schwermetallen im Boden zu finden sind, haben sich Galmei-Fluren entwickelt, mit Pflanzenarten wie Hallers-Grasnelke oder Taubenkropf-Leimkraut, die mit den hohen Metallkonzentrationen zurechtkommen. In den Gewässern sind zahlreiche Amphibien- und Reptilienarten zu Hause, darunter auch stark gefährdete Arten wie der Kammmolch und die Geburtshelferkröte.
Treffpunkt dieser Veranstaltung ist in Hilchenbach-Müsen der Wanderparkplatz auf dem Altenberg zwischen Müsen und Littfeld.