Neuen Lebensraum für gefährdete Tierarten schaffen
Biologische Station Siegen-Wittgenstein lädt zu Info-Veranstaltung ein
In unseren Dörfern und Städten wird es immer enger – dichte Bebauung, ausländische Pflanzen und Schottergärten lassen geeignete Nist- und Nahrungsmöglichkeiten für viele Tierarten schwinden. Unter anderem der Haussperling, die Mehlschwalbe und die Zwergfledermaus sind deshalb auf alternative Lebensräume angewiesen.
In unseren Dörfern und Städten wird es immer enger – dichte Bebauung, ausländische Pflanzen und Schottergärten lassen geeignete Nist- und Nahrungsmöglichkeiten für viele Tierarten schwinden. Unter anderem der Haussperling, die Mehlschwalbe und die Zwergfledermaus sind deshalb auf alternative Lebensräume angewiesen. Als Ersatz für Felsen und Höhlen bevorzugen die Tiere insbesondere Dachböden, Mauern und Hausfassaden. Doch nicht nur Vogel- und Fledermausarten finden hier ein neues Zuhause – auch zahlreiche Insektenarten können in Gärten und auf Friedhöfen ausreichend Nahrung finden.
Anmeldung und Zugangsdaten
In der Online-Veranstaltung am Samstag, 2. Oktober, von 16 Uhr bis 18 Uhr gibt die Referentin Dr. Jasmin Mantilla-Contreras, Leiterin der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein, einen Überblick über alle Tierarten, die Rückzugsorte suchen und erklärt die verschiedenen Ursachen dafür. Zudem werden Maßnahmen aufgezeigt wie die Artenvielfalt an Gebäuden und auf Außengeländen gefördert werden kann. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 30. September, bei Dr. Jasmin Mantilla-Contreras telefonisch unter 02732 7677343 oder per E-Mail an j.mantilla@biostation-siwi.de möglich. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden dann per E-Mail zugeschickt.