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Datum: 14.08.2026

Minister Krischer Gast beim Nationalparkforum am 27. August
Landrat: vorbildliche Bürgerbeteiligung – breit angelegt, offen, transparent

Welche Fragen wurden von den Siegerländern und Wittgensteinern zu einem möglichen Nationalpark am Rothaarkamm gestellt? Und wie sehen die Antworten der Expertengruppen aus? Darum wird es beim Nationalparkforum am Donnerstag, 27. August, ab 16:00 Uhr in der Aula des Kulturhauses Lÿz in Siegen gehen.

Welche Fragen wurden von den Siegerländern und Wittgensteinern zu einem möglichen Nationalpark am Rothaarkamm gestellt? Was wollten Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Verbände im Rahmen der Bürgerbeteiligung wissen? Und wie sehen die Antworten der Expertengruppen auf diese Fragen aus? Darum wird es beim Nationalparkforum am Donnerstag, 27. August, ab 16:00 Uhr in der Aula des Kulturhauses Lÿz in Siegen gehen. „Jeder, der sich aus erster Hand darüber informieren möchte, was seit Mai im Rahmen der Bürgerbeteiligung erarbeitet worden ist, ist herzlich zu unserem Nationalparkforum eingeladen“, sagt Landrat Andreas Müller.

Müller freut sich sehr, dass Oliver Krischer, der nordrhein-westfälische Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, eine Einladung zum Nationalparkforum angenommen hat und zu den Teilnehmern sprechen wird. Der Landrat selbst wird in seiner Begrüßung auf den Beteiligungsprozess der vergangenen Monate eingehen. „Rund 400 Fragen wurden eingereicht – mit jeder einzelnen haben sich die Expertenteams beschäftigt und verbindliche Antworten formuliert. Wenn es Doppelungen oder ähnliche Fragestellungen gab, haben wir diese zusammengefasst und dann auf unserer Homepage unter www.siegen-wittgenstein.de/nationalpark veröffentlicht“, so Müller. Für ihn ist diese Bürgerbeteiligung vorbildlich – breit angelegt, offen, transparent und verbindlich. „Wirklich jeder konnte sich mit seinen Fragen einbringen – und alle Anliegen wurden von den Expertinnen und Experten ernst genommen und sorgsam diskutiert; jede Frage wurde beantwortet.“

Die Verbindlichkeit der erarbeiteten Antworten ist für den Landrat der zentrale Kern dieses Prozesses. „Das, was jetzt vorliegt, wird integraler Bestandteil der Beschlussvorlage werden, über die der Kreistag am Ende befinden wird“, so Müller. „Zu Beginn der Bürgerbeteiligung, Anfang Mai, gab es noch ganz viele Spekulationen und Unsicherheiten. Kaum einer wusste so ganz genau, was ein Nationalpark für die Region bedeuten könnte. Manche hatten ein gutes Bauchgefühl, andere ein eher mulmiges, wieder andere forderten verbindliche Zusagen zu ganz konkreten Fragestellungen. Genau diesen Punkt haben wir jetzt erreicht. Niemand muss mehr spekulieren: Die Antworten liegen auf dem Tisch. Wenn ein Nationalpark kommt, dann unter den Rahmenbedingungen, die nun gemeinsam erarbeitet worden sind“, betont Andreas Müller.

Beim Nationalparkforum werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, an Thementischen einen vertiefenden Blick auf einzelne Fragen und Antworten zu werfen und ggf. auch Nachfragen zu stellen.

Nach dem Nationalparkforum ist ab September die Politik wieder am Zug. Die Kreisverwaltung wird die Erkenntnisse der vergangenen Monate in einer Vorlage zusammenstellen. Diese wird dann in den Gremien des Kreistages beraten. Eine abschließende Beschlussfassung ist in einer Kreistagssitzung im November vorgesehen.