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Datum: 21.01.2021

Landrat Andreas Müller verstärkt Bemühungen für dezentrale Impflösungen
Nach Videokonferenz Antrag der SPD-Fraktion in den Landtag eingebracht

Landrat Andreas Müller verstärkt seine Bemühungen, dezentrale Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus zu ermöglichen.

Landrat Andreas Müller verstärkt seine Bemühungen, dezentrale Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Seit geraumer Zeit vertritt er auch als Vizepräsident des Landkreistages NRW die Forderung von inzwischen 22 nordrhein-westfälischen Kreisen, mehr als nur ein Impfzentrum pro Kreis zuzulassen. „Leider hat es auf dieses absolut berechtigte Ansinnen von Seiten der Landesregierung bisher noch keine positive Reaktion gegeben“, bedauert Müller. Deshalb hält es der Landrat jetzt für angebracht, auch den politischen Druck zu erhöhen.

Flexible Lösungen sind gefragt

Müller hatte bereits am Montag an einer Videokonferenz mit den Spitzen der SPD-Landtagsfraktion teilgenommen, die in einem Antrag mündete, der inzwischen auch schon in den Landtag eingebracht wurde. Zentrale Forderungen – neben der Zulassungen von Zweigstellen der Impfzentren: flexible Lösungen für den Impfzugang vor Ort z.B. durch aufsuchende Impfungen, Impfbusse oder mobile Impfteams. Bereits nächste Woche wird der Landtag darüber beraten. 

Nicht nur Metropolregionen in NRW

„Nordrhein-Westfalen besteht eben nicht nur aus den Metropolregionen mit überschaubaren Wegen, in denen zentrale Angebote sicher hervorragend funktionieren. Wir sind ein Flächenland, in dem wir für Flächenkreise andere Lösungen benötigen als für Köln oder Düsseldorf. Dort muss niemand eine Stunde bis zum Impfzentrum fahren. Bei uns allerdings schon“, unterstreicht Müller: „Ich kann mir nur wünschen, dass in dieser Frage Parteipolitik keine Rolle spielt und sich möglichst viele Abgeordnete aus allen Fraktionen diesem sinnvollen  und für die Kreise unverzichtbaren Forderungen der SPD-Fraktion anschließen“, hofft Müller: „Ein Festhalten der Landesregierung an zentralen Ein-Impfzentrum-Lösungen für alle Kreise geht an der Lebenswirklichkeit der Menschen in den ländlichen Regionen vorbei und schadet dem Ziel, einen möglichst hohe Impfquote zu erreichen!“