Raumlands Gruben auf der Spur:
Biologische Station und Heimatverein laden zu Führung am 22. Juni ein
Zu einer heimatkundlichen Führung im Schieferdorf Raumland lädt die Biologische Station Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit dem Heimatverein Raumland am Freitag, 22. Juni 2018, um 17:00 Uhr ein.
Zu einer heimatkundlichen Führung im Schieferdorf Raumland lädt die Biologische Station Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit dem Heimatverein Raumland am Freitag, 22. Juni 2018, um 17:00 Uhr ein.
Zunächst wird das Schieferschaubergwerk Raumland besichtigt, bei dem die Teilnehmer einiges über die harte Arbeit des Schieferabbaus unter Tage bzw. über die Weiterverarbeitung des Schiefers erfahren.
Anschließend wandert die Gruppe zur ehemaligen „Grube Hörre“ auf der gegenüberliegenden Talseite. Diese Grube gehörte zum sogenannten „Raumländer Revier“, in dem bis in die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts v.a. Dachschiefer abgebaut wurde. Seit 1989 steht das Gebiet unter Naturschutz. Hier hat sich durch den Schieferabbau auf den offenen Schiefergeröllhalden ein idealer Lebensraum für etliche seltene Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Die Schlingnatter, eine seltene und gefährdete Schlangenart, kommt hier vor. Eine weitere Besonderheit dieses Gebietes ist das NRW-weit bedeutende Fledermauswinterquartier, welches sich im ehemaligen Stollensystem des Bergwerkes befindet.
Achim Berkhahn vom Heimatverein Raumland wird die Wanderung mit weiteren interessanten bergbaulichen Informationen bereichern.
Treffpunkt der Veranstaltung ist der Parkplatz an der L553, am Schieferschaubergwerk zwischen Raumland und Dotzlar.