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Inwiefern wird die Jagd im Nationalpark eingeschränkt?

Im Nationalpark wird die Jagd nicht im klassischen Sinn ausgeübt, sondern als gezieltes Wildtiermanagement auf Grundlage eines Plans zur Regelung der Jagdausübung (nach den Vorgaben der Nationalen Naturlandschaften, (NNL)). Üblich sind dabei Einschränkungen wie der Verzicht auf Kirrung, Fütterung und Trophäenjagd, der Verzicht auf Nachtjagd, eine Verkürzung der gesetzlichen Jagdzeiten auf festgelegte Intervalle sowie die Einrichtung von Ruhezonen. Das Wildtiermanagement dient klar definierten Zielen: dem Schutz der Nationalparkziele (etwa der Waldentwicklung), dem Schutz angrenzender Flächen sowie der Vorbeugung und Bekämpfung von Wildseuchen. Zum Vergleich: Im Nationalpark Eifel werden jährlich rund 800 bis 1.500 Stück Schalenwild entnommen. Hier werden umgebende Jagdreviere in Diskussionen und Planungen einbezogen. Es gilt der Grundsatz, dass im Umfeld des Nationalparks keine Schäden entstehen sollen.