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Navi-Falle entschärft
Höhenbegrenzer über der K30 bei Setzen montiert

Navi-Fallen entschärft: Straßen.NRW. konnte kurzfristig vor Jahresende noch einen Höhenbegrenzer an der K 30 (Dreisbacher Straße) in Siegen montieren lassen.

Navi-Fallen entschärft: Straßen.NRW. konnte kurzfristig vor Jahresende noch einen Höhenbegrenzer an der K 30 (Dreisbacher Straße) in Siegen montieren lassen. „Ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Menschen in Setzen, die damit vom LKW-Verkehr entlasten werden“ freut sich Landrat Andreas Müller. 12.500 Euro hat der Kreis in diese Maßnahme investiert.

Hintergrund der Installation: Zahlreiche LKW-Fahrer nutzen PKW-Navi-Geräte und befahren so auch Straßen, die für schwere und groß dimensionierte Fahrzeuge nicht geeignet sind. „Von Durchfahrt-Verboten-Schildern lassen sich viele Fahrer überhaupt nicht beeindrucken – mit entsprechenden Konsequenzen“, so der Landrat: „Es kommt zu gefährlichen Situationen in engen Ortsdurchfahrten,Menschen werden gefährdet, Häuser werden beschädigt und LKW bleiben stecken und müssen aufwendig geborgen werden.“

Die Einwohner von Setzen leben seit Jahren mit LKW-Verkehr, der sich durch die extrem enge Ortsdurchfahrten quält. So hatte sich z.B. im Januar 2010 ein LKW festgefahren und musste aufwendig mit einem Kran geborgen werden. Dazu wurde die Straße für mehrere Stunden komplett gesperrt.

„Weil jede Navi-Falle ein Einzelfall ist und jede örtliche Situation anders, kann man auch nur Einzelfall-Lösungen umsetzen – wenn es überhaupt welche gibt“, macht Eberhard Zimmerschied vom Landesbetrieb Straßen.NRW. deutlich. Im Fall der K30 habe man nun eine Lösung gefunden.

Der neue Höhenbegrenzer überspannt beide Straßenseiten, so dass man ihn nicht umfahren kann. Das Besondere: Die Arme sind schwenkbar, damit notwendiger Schwerverkehr, etwa für Langholztransport, abgewickelt werden kann. Ist dies nötig, kann ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kreuztal den Höhenbegrenzer entriegeln und schwenken.

18.12.2015