Gibt es Beispiele dafür, dass Schutzgebiete und wirtschaftliche Entwicklung zusammen funktionieren?
Um die Auswirkungen auf die Region zu ermitteln und die Wünsche der Besucherinnen und Besucher in die Angebotsentwicklung einfließen zu lassen, betreiben Nationalparke ein sozio-ökonomisches Monitoring. Der Nationalpark Eifel verzeichnete im Jahr 2024 mit mehr als 1,4 Millionen Besuchen einen neuen Rekord (450.000 Besuche bei der Ersterhebung 2007). Daraus errechnet sich ein Bruttoumsatz von rund 79 Millionen Euro durch Nationalparkgäste, was etwa 1.450 Vollzeitbeschäftigungsäquivalenten entspricht. Auch Studien in anderen Regionen zeigen, dass Nationalparke starke Impulse für die regionalwirtschaftliche Entwicklung geben können.
Weitere Informationen: www.nationalpark-eifel.de/de/infothek/soem/