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Das Peer-Projekt an Fahrschulen HaLT! »Spaß haben - mobil bleiben«

Das Fahrschulprojekt ist bundesweit eines der wenigen Projekte, das die Themenbereiche Suchtprävention und Verkehrssicherheit miteinander verbindet. Die Besonderheit dabei liegt in dem Peer-Ansatz: das heißt, dass junge Menschen, deren Führerscheinerwerb noch nicht lange zurückliegt, die Vermittlung der Inhalte an die Fahrschülerinnen und Fahrschüler übernehmen.

Die Fahrschule als freiwilliger Lernort eignet sich besonders gut, um den »Trink-Fahr-Konflikt« zu thematisieren, denn die meisten Fahrschülerinnen und Fahrschüler besitzen bereits Alkoholerfahrungen, aber es haben sich noch keine negativen Trink-Fahr-Einstellungen verfestigt. In den etwa 90-minütigen Diskussionsrunden informieren die Peers die Fahrschülerinnen und Fahrschüler über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und diskutieren gemeinsam über mögliche Folgen. Dabei werden auch Strategien und Regeln entwickelt, wie alkohol- und drogenbedingte Rauschfahrten vermieden werden können.

Das Projekt wird von der Verkehrswacht Siegerland-Wittgenstein und der Kreispolizeibehörde unterstützt und zählt zur bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Peer-Projekte an Fahrschulen.

Weitere Informationen zum Peer-Projekt an Fahrschulen finden sich unter:

www.lwl-ks.de/de/projekte/ppf/