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"Gesund in Siegen-Wittgenstein"
Die neue Gesundheitsbroschüre ist da

Die Broschüre "Gesund in Siegen-Wittgenstein" ist da und wird am 27. März an alle Haushalte in Siegen-Wittgenstein verteilt. Das Schwerpunkt-Thema in diesem Jahr: Der Kampf gegen die Corona-Pandemie

Hebamme ist ein spannender und sehr erfüllender Beruf – seit jeher. „Hebamme werden“ hat sich in den letzten Jahren aber grundlegend verändert. In Zukunft geht das nicht mehr ohne Studium.  Stephanie Röhnisch ist Hebamme im Siegerland. Sie hat den Beruf noch „klassisch“ in einer Hebammenschule gelernt, später aber auch die universitäre Ausbildung angeschlossen. Wie sie ihren Beruf erlebt und was sie über die Akademisierung der Hebammen-Ausbildung denkt, erzählt sie in der neusten Ausgabe von „Gesund in Siegen-Wittgenstein“.

Die 12-seitige Sonderbeilage des Kreises Siegen-Wittgenstein erscheint immer einmal im Jahr, in der Regel im ersten Quartal. Sie liegt am 27. März 2021 der Ausgabe vom SWA/WWA bei.

„Die Herausgabe dieser Broschüre geht auf eine Initiative unseres Kreis-Gesundheitsausschusses zurück, mit dem Ziel, einen Einblick in die vielfältigen Angebote und Facetten der Gesundheitsregion Siegen-Wittgenstein zu geben“, erläutert Landrat Andreas Müller.

Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist natürlich die Corona-Pandemie, die das Leben seit mehr als einem Jahr prägt. So stellt der Kreis Personen vor, die in dieser schwierigen Zeit an unterschiedlichen Stellen wichtige Arbeit zur Bekämpfung der Pandemie leisten: Etwa im Gesundheitsamt des Kreises, bei Testungen oder im Impfzentrum. Auch über die Arbeit auf der Intensivstation des Kreisklinikums wird berichtet, auf der die meisten schwerkranken Covid-19-Patienten in Siegen-Wittgenstein betreut werden. Oberärztin Dr. Anja Frevel und Teamleiter Kersten Schaab erzählen aus ihrem Arbeitsalltag und können dabei zum Glück auch von schönen Momenten berichten.

Doch auch jenseits von Corona gibt es aktuelle Themen, die für die Entwicklung der Gesundheitsregion Siegen-Wittgenstein wichtig sind und die in der aktuellen Ausgabe beleuchtet werden. Z.B.: Die wichtige „Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen e.V.“ in der DRK Kinderklinik wird gestärkt und das Personal mit finanzieller Unterstützung des Kreises um eine Stelle aufgestockt.

In einem weiteren Bericht wird das Projekt „Sport und Bewegung in der Mittagspause“ vorgestellt, das der Kreissportbund mit den Mitarbeiterinnen  und Mitarbeitern der Kreisverwaltung entwickelt hat. Es zeigt: auch unter Corona-Bedingungen kann man trotz Schreibtisch-Job etwas für seine Gesundheit tun.

Im Präventionsprogramm „Hart am Limit“ – kurz HaLT – geht es darum, Jugendliche für einen maßvollen und risikoarmen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. Ein Baustein ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung in die DRK-Kinderklinik eingeliefert werden. Die pensionierte Grundschullehrerin Erika Pramann ist seit 10 Jahren Seniorenberaterin im „HaLT“-Team und geht auf die betroffenen Mädchen und Jungen, aber auch auf deren Eltern zu. In „Gesund in Siegen-Wittgenstein“ erzählt sie, welche Erfahrungen sie dabei macht.

Abschließend kommt Michelle Vollmann aus Dreis-Tiefenbach zu Wort. Sie studiert Zahnmedizin und wird dabei durch ein Stipendium des Kreises Siegen-Wittgenstein unterstützt. Im Gegenzug hat sie sich verpflichtet, nach Abschluss des Studiums mindestens genauso lange bei uns im Kreisgebiet zu arbeiten, wie der Förderzeitraum betrug. Mit den Stipendien-Programmen für Zahn- und Allgemeinmediziner möchte der Kreis einen Beitrag zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Region leisten.

Die Zeitschrift „Gesund in Siegen-Wittgenstein“ liegt der Ausgabe des SWA/WWA vom 27. März 2021 bei. Sie kann aber auch hier digital gelesen werden.


 

26.03.2021