Inhalt
Datum: 12.10.2026

Letzte Chance, das Siegen-Wittgenstein-Musical zu sehen
„Das Beste aus zwei Welten“ im November noch dreimal im Apollo-Theater

Über 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben das Siegen-Wittgenstein-Musical bei fünf ausverkauften Vorstellungen im vergangenen Jahr begeistert gefeiert. Für alle, die "Das Beste aus zwei Welten" noch nicht gesehen haben oder noch einmal sehen möchten, gibt es jetzt eine allerletzte Gelegenheit: Am 12., 13. und 14. November im Apollo-Theater in Siegen, bevor sich der Vorhang dann endgültig senkt.

„Ein gutes Musical muss eine gute Story haben, ein spannendes Buch, interessante Charaktere, eine Lovestory und manchmal einen Gegenspieler“, sagt Dieter Falk. Der gebürtige Geisweider hat gemeinsam mit seinem Sohn Paul die Musik für das Siegen-Wittgenstein-Musical „Das Beste aus zwei Welten“ geschrieben. Anlass war der Kreisgeburtstag „50 Jahre Siegen-Wittgenstein“ im Jahr 2025. Über 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben das Musical bei fünf ausverkauften Vorstellungen im vergangenen Jahr begeistert gefeiert. Für alle, die es noch nicht gesehen haben oder noch einmal sehen möchten, gibt es jetzt eine allerletzte Gelegenheit! Am 12., 13. und 14. November gibt es noch einmal drei Vorstellungen im Apollo-Theater, bevor sich der Vorhang dann endgültig senkt.

Das Libretto des Stücks, alle Texte stammen von Hans Holzbecher. Der Rheinländer inszenierte bereits zahlreiche Shows, Musicals, Theaterstücke und Satire-Programme und ist seit 18 Jahren Hausregisseur des Kommödchens in Düsseldorf. Seine Erkenntnis: „Auf der einen Seite sind die Siegerländer und Wittgensteiner sehr heimatverbunden, traditionell und bewahrend – was wunderbare Qualitäten sind. Auf der anderen Seite sind sie weltoffen, suchen Veränderungen und Wachstum, sind immer bereit, nach außen zu schauen – was ebenfalls wunderbare Qualitäten sind. Das ist ein sehr interessantes Spannungsfeld, gerade auch für ein Musical“, sagt er und verrät: „Wir haben diesen beiden Zugkräften im Musical eigene Figuren geschenkt: Eine Figur ist Till, wirklich sehr, sehr tief mit der Region verbunden. Er ist von Geburt an Siegen-Wittgensteiner und wird es auch immer bleiben. Auf der anderen Seite Chas. Ihre Heimat ist sozusagen die ganze Welt. Ihre Eltern haben ihr die Möglichkeit gegeben, überall auf der Welt zu studieren. Die beiden treffen sich. Und sie schaffen es, nicht nur auf das Trennende zu schauen, sondern vor allem auf das, was sie verbindet. Und dementsprechend werden sie zum ‚Besten aus zwei Welten‘“, erzählt Hans Holzbecher.

Musikalisch decken Dieter und Paul Falk in dem Musical eine große Spannbreite „vom Rap bis zu klassischen Elementen“ ab, sagt Paul Falk: „Uns ist wichtig, dass man auch musikalische Akzente erlebt. Ich merke als jemand, der selbst in den sozialen Medien aktiv ist, dass man eine Aufmerksamkeit von vielleicht 10 Sekunden bekommt. Da ist es umso wichtiger, dass man bei solch einem Musical eine große musikalische Bandbreite zeigt. Das ist auch das Schöne an Musicals: Dort kann man das machen, viele unterschiedliche Stilrichtungen einbauen, ohne dass das irgendwie komisch wirkt.“

In den Songs geht es u. a. um die Bergbaugeschichte der Region, die heimischen Weltmarktführer, Peter Paul Rubens, das Vereinsleben oder um die Frage „Ist das alles wahr?“, was man so hört und liest. Ein zentrales Motiv ist „Heimat“. „Nun gibt es keine typische Heimatmusik in Siegerland oder Wittgenstein, wie etwa in Bayern“, sagt Dieter Falk: „Aber uns ist ein Titel eingefallen, der auch gut zum Charakter der Menschen passt, die ich im Siegerland kenne. Dieser letzte Song im Musical heißt ‚Heimat‘. Es ist ja immer schwer, sich selbst zu loben. Aber ich denke, mit diesem Titel ist uns eine Heimat-Hymne gelungen, die Emotionen hervorruft. Und ich glaube, es ist durchaus nicht verkehrt, wenn die Zuschauer für diesen Titel Taschentücher dabeihaben.“