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Update 9.5.2026: Weitere Kadaverfunde bei Netphen-Grissenbach

Bei Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein wurde ein weiteres Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Der Fall wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Der Fundort liegt innerhalb der Sperrzone I, aber außerhalb der Sperrzone II, etwa zehn Kilometer vom bisherigen Kerngebiet entfernt und rund fünf Kilometer von der hessischen Landesgrenze. Seit Beginn des Monitorings im Juni 2025 wurden über 45.000 Wildschweine negativ getestet, während rund 600 Tiere positiv waren, bislang ausschließlich in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis.

Als Reaktion wird die Suche nach weiteren verendeten Tieren in dem Gebiet intensiviert, unter anderem mit Suchhunden und Drohnen. Die bestehenden Schutzmaßnahmen sowie der Bau von Zäunen werden fortgesetzt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die geltenden Regeln strikt einzuhalten, insbesondere auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen. Jägerinnen und Jäger sollen weiterhin gezielt zur Reduzierung des Wildschweinbestands beitragen, um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen. Zudem wird darum gebeten, Totfunde von Tieren umgehend dem zuständigen Veterinäramt zu melden. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Afrikanische Schweinepest möglichst schnell einzudämmen und zu bekämpfen.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

Aktualisierter Pressemitteilung vom 09.05.2026: Erweiterung der Sperrzonen

Für Rückfragen steht das Team des Veterinäramtes weiterhin unter der bekannten Hotline 0271 333-1120 (Mo.- Fr. 8 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Außerhalb der üblichen Dienstzeiten ist das Veterinäramt über die Kreisleitstellen der Polizei und Feuerwehr zu erreichen.