Junge Forschungsteams in Siegen
Regionalwettbewerb und Halbfinale der FIRST LEGO League
Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung des Kreises Siegen-Wittgenstein war auch in diesem Jahr Austragungsort von zwei Wettbewerben der FIRST LEGO League.
Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung des Kreises Siegen-Wittgenstein war auch in diesem Jahr Austragungsort von zwei Wettbewerben der FIRST LEGO League (FLL). „Das ist Nikolai. Seine Hobbies sind in unserem AG-Raum rumstehen und Photosynthese“, scherzt ein „Dragons“-Teammitglied über die aus Marktbreit in Bayern mitgebrachte Topfpflanze. Doch im Mittelpunkt standen bei der FLL die selbstgebauten und -programmierten Roboter aus LEGO sowie umfangreich recherchierte Forschungspräsentationen.
Die FLL ist ein internationales Bildungsprogramm zur Förderung von MINT-Kompetenzen und Fähigkeiten wie Teamwork und Kommunikation. Die Idee stammt aus den USA. In Deutschland, Österreich und Schweiz wird sie seit 2002 vom Verein „Hands on Technology“ aus Leipzig ausgerichtet und in Siegen-Wittgenstein von Kevin Hörnberger und seinem Team durchgeführt. In Siegen fanden ein Regional- und ein Qualifikationswettbewerb mit fast 300 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren statt, die durch lokale Unternehmen wie die Firma Datasec, 57Wasser und die Siegrevision gefördert wurden.
Beim Regionalwettbewerb sicherten sich die „MGI-Robots“ aus Iserlohn und das Team „Möp“ aus Wiehl einen Platz für die Qualifikationsrunde. Am Qualifikationswettbewerb nahmen dann Teams aus ganz Deutschland teil, unter anderem aus Köln, Aschaffenburg und Gießen. Insgesamt finden es deutschlandweit fünf Qualifikationswettbewerbe statt, die über den Einzug ins Finale entscheiden.
Beim Robot-Game lösen die mitgebrachten Roboter auf einem Spielfeld vorgegebene Aufgaben und treten so gegeneinander an. Für jede korrekt ausgeführte Aufgabe gibt es Punkte. Zusätzlich präsentieren die Teams einer Jury ein eigenständiges Forschungsprojekt.
Im Rahmen des diesjährigen Mottos „UNEARTHED – Lasst uns tiefer graben!“ suchten die Schülerinnen und Schüler nach einer Lösung für ein selbstgewähltes Problem aus dem Arbeitsalltag der Archäologie. Der Fokus lag dabei auf der Zusammenarbeit von Menschen und Technologie. So stellten die Kinder beispielsweise eine Datenbank zur Dokumentation archäologischer Funde durch Privatpersonen vor oder eine Art Waschstraße, die die Reinigung von Fundstücken optimieren soll.
Den ersten Platz in der Qualifikationsrunde belegten die „Robonauten“ aus Neunkirchen-Seelscheid. Auch die Teams „1337.exe“ (Fulda) und „RoboGeeks“ (Münnerstadt) qualifizierten sich für das DACH-Finale. Am 18. und 19. April 2026 treten in Leipzig die 24 stärksten Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander an. Weitere Informationen und Ergebnisse zum Wettbewerb sind unter www.first-lego-league.org/de zu finden. Interessierte können sich unter hoek@pimaldaumen.schule als Volunteer für die nächste Saison bewerben.
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Die »MGI-Robots« fiebern mit ihrem selbstgebauten und -programmierten Roboter mit.
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Die »Robonauten« freuen sich über den erneuten Einzug ins Finale.
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Stellvertretende Landrätin Ursula Belz übergibt den Pokal und dankt Veranstalter Kevin Hörnberger.