Wie können Schutzgebiete zu Klimaanpassung und Wasserqualität beitragen?
Naturnahe Wälder speichern Niederschläge, fördern die Versickerung und geben Wasser zeitverzögert wieder ab; dadurch werden Quellbereiche gestärkt und Abflussspitzen bei Starkregen gemindert. Wälder binden zudem über Jahrzehnte bis Jahrhunderte kontinuierlich Kohlenstoff, vor allem im Waldboden. Aktive Waldbewirtschaftung und natürliche Waldentwicklung ergänzen sich dabei: Während Wirtschaftswälder gezielt angepasst werden, ermöglichen Prozessschutzflächen die Beobachtung natürlicher Anpassungsprozesse.