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Datum: 24.09.2026

Weitere Exkursion in Nationalparkkulisse
Leiterin der BioStation erläutert am 10. Oktober Naturschätze am Rothaarkamm

Jeder, der am Nationalpark interessiert ist, kann kostenlos daran teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Unglaublich, welche große Vielfalt an Pflanzen und Tieren es hier auf dem Rothaarkamm gibt!“ Dieses „Aha“-Erlebnis hatten viele der Teilnehmer einer Exkursion, die vor Kurzem auf dem Gebiet eines möglichen Nationalparks zwischen Netphen-Hainchen und Hilchenbach-Lützel stattfand. Die Biologische Station Siegen-Wittgenstein hatte dazu eingeladen. Am 10. Oktober findet nun eine weitere Führung statt. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Wanderparkplatz am Forsthaus Hohenroth. Jeder, der am Nationalpark interessiert ist, kann kostenlos daran teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Rothaarkamm zählt zu den ökologisch wertvollsten Naturräumen in NRW. Die großflächige, weitgehend unzerschnittene Waldlandschaft bietet ideale Voraussetzungen für eine natürliche Waldentwicklung. Wildkatze, Schwarzstorch, Raufußkauz, Schwarzspecht und zahlreiche Fledermausarten finden hier ebenso Rückzugsräume wie Groppe, Bachneunauge oder die Geburtshelferkröte. Torfmoose, Wollgräser, Siebenstern und viele seltene Pilze prägen die Flora. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine stille Mittelgebirgslandschaft mit urwüchsigen Wäldern, Quellgebieten, Mooren und naturnahen Bächen – ein nahezu einzigartiges Naturerbe in NRW.

Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras, Leiterin der Biologischen Station, möchte für die Artenvielfalt am Rothaarkamm die Augen öffnen und die einzigartigen Lebensräume erläutern. Die Wanderung rund ums Forsthaus Hohenroth dauert ca. 2,5 Stunden. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung tragen.

Alle Informationen zum laufenden Nationalparkprozess, zu den Veranstaltungen und die von Expertenteams im Rahmen der Bürgerbeteiligung (FAQ) erarbeiteten Antworten gibt es unter www.siegen-wittgenstein.de/nationalpark.