Welches Mitspracherecht habe ich bei meiner stationären psychiatrischen Behandlung? - Infoveranstaltung zur Siegener Behandlungsvereinbarung am 12. August im Lÿz Siegen
Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in Siegen (PSAG) veranstaltet am Mittwoch, 12. August 2026, um 16 Uhr im Lÿz Siegen einen Infonachmittag zur Siegener Behandlungsvereinbarung. Sie richtet sich speziell an Menschen, die vor einer stationären psychiatrischen Behandlung stehen und für zukünftige stationäre psychiatrische Behandlungen vorsorgen möchten.
Viele Betroffene sind zu Beginn ihrer stationären psychiatrischen Behandlung mit zahlreichen Veränderungen konfrontiert. Nicht nur der Alltag wird neu sein – auch die Behandlung wird von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften begleitet und teilweise bestimmt. Damit Betroffene Vertrauen zu den Behandelnden aufbauen können, sind klare Absprachen von grundlegender Bedeutung.
Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in Siegen (PSAG) veranstaltet deshalb am Mittwoch, 12. August 2026, um 16 Uhr im Lÿz Siegen (St.-Johann-Str. 18, 57074 Siegen, Raum 204) einen Infonachmittag zur Siegener Behandlungsvereinbarung. Sie richtet sich speziell an Menschen, die vor einer stationären psychiatrischen Behandlung stehen und für zukünftige stationäre psychiatrische Behandlungen vorsorgen möchten.
Die Siegener Behandlungsvereinbarung setzt sich dafür ein, dass diese Absprachen zum Wohl aller Beteiligten festgehalten und anerkannt werden. Dabei steht insbesondere der Patientenwille im Mittelpunkt: Die Vereinbarung ermöglicht es Betroffenen, ihre Wünsche und Vorstellungen für eine mögliche zukünftige stationäre Behandlung bereits im Vorfeld festzuhalten. Gerade in psychiatrischen Krisensituationen können diese vorher getroffenen Vereinbarungen eine wichtige Orientierung geben und dazu beitragen, dass Betroffene auch dann als Expertinnen und Experten ihrer eigenen Erkrankung ausreichend Mitspracherecht haben, wenn sie sich vorübergehend nicht selbst äußern können.
Bei der Veranstaltung informiert Jeanette Thomas, Koordinatorin der Siegener Behandlungsvereinbarung, unter anderem über deren Inhalte, den organisatorischen Ablauf, die Zielgruppe und die beteiligten Personen. Zudem berichtet Martin Stoffel als Psychiatrie-Erfahrener von seiner Mitarbeit in der Projektgruppe und der praktischen Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen neben den Informationen der persönliche Austausch und die Fragen der Teilnehmenden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.