Inhalt
Datum: 06.08.2026

Neue Rettungs- und Feuerwehrwache
Erster Spatenstich in Kreuztal

Mit einem ersten Spatenstich hat offiziell der Bau der neuen Rettungs- und Feuerwache in Kreuztal begonnen. Neben Landrat Andreas Müller haben unter anderem Kreuztals Bürgermeister Michael Kolodzig sowie Vertreter des DRK, das die Rettungswache betreiben wird, und der Freiwilligen Feuerwehr Kreuztal an dem Spatenstich teilgenommen.

Mit einem ersten Spatenstich hat offiziell der Bau der neuen Rettungs- und Feuerwache in Kreuztal begonnen. Neben Landrat Andreas Müller haben unter anderem Kreuztals Bürgermeister Michael Kolodzig sowie Vertreter des DRK, das die Rettungswache betreiben wird, und der Freiwilligen Feuerwehr Kreuztal an dem Spatenstich teilgenommen. Die Adresse der neuen Wache wird die Breslauer Straße 1 in Kreuztal sein.

„Im Alltag denken die meisten Menschen kaum an den Rettungsdienst oder die Feuerwehr – und das ist ein gutes Zeichen. Aber wenn plötzlich jede Sekunde zählt, wünschen wir uns alle, dass schnell Hilfe da ist. Mit der neuen Wache schaffen wir noch bessere Voraussetzungen für eine leistungsfähige Notfallversorgung in unserem Kreis“, betont Landrat Andreas Müller. Thomas Tremmel, Kreisbrandmeister und Leiter des Amts für Schutz und Rettung, führt aus: „Mit dem neuen kombinierten Feuerwehr- und Rettungsdienststandort in Kreuztal machen wir mit einem Schritt für die Gefahrenabwehr zwei Entwicklungsschritte nach vorne und verbessern die Bevölkerungsversorgung aus Sicht von Feuerwehr und Rettungsdienst deutlich!“

Das Gebäude wird eine Rettungswache und eine Feuerwache umfassen. Die Rettungswache wird aus einer großen Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen, einer Waschhalle und einem Aufenthalts- und Sozialbereich bestehen. Für die Feuerwehr ist eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und einem Umkleidebereich vorgesehen. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, an diesem zentral gelegenen Standort gleich zwei Bedarfe abzudecken. Direkt nebenan können wir zudem moderne Sportanlagen zum Ausgleich für die vorherige Nutzung der Fläche ermöglichen. Ein Gewinn für alle Beteiligten“, findet Kreuztals Bürgermeister Michael Kolodzig.

Das Gebäude der neuen Wache selbst wird in zwei unterschiedlichen Bauweisen errichtet: Der Gebäudeteil mit Personal-, Aufenthalts- und Sozialbereichen für die Rettungswache wird in ökologischer Holzständerbauweise ausgeführt, die Fahrzeug- und Waschhalle sowie die Räumlichkeiten der Feuerwehr in Mauerwerks- bzw. Ortbetonbauweise. Das Gebäude ist eingeschossig geplant und hat eine Bruttogrundfläche von etwa 1.340 m². Das Flachdach wird im Bereich des Sozialtraktes begrünt. Die Dachflächen werden zudem mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet.

Beheizt wird das Gebäude durch eine Wärmepumpe. Im Sozialbereich ist eine Fußbodenheizung vorgesehen, für die Hallen eine Betonkernaktivierung. Zudem erhält die neue Rettungswache eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Regenwassernutzungsanlage. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Außenbereich insgesamt 24 PKW-Stellplätze und 6 Fahrradstellplätze vorgesehen.

„Mit der neuen Rettungswache schafft der Kreis für unsere Mitarbeitenden zeitgemäße und moderne Arbeitsbedingungen, die den Anforderungen eines leistungsfähigen Rettungsdienstes gerecht werden. Wir freuen uns sehr auf den neuen Standort und darauf, hier gemeinsam mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein und der Freiwilligen Feuerwehr Kreuztal unter einem Dach die bewährte Zusammenarbeit weiter auszubauen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Notfallversorgung der Menschen in der Region“, sagt Dr. Martin Horchler, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein.

Die Baukosten sind mit insgesamt rund 5,67 Mio. Euro veranschlagt. Bauausführendes Unternehmen für die Erd- und Rohbauarbeiten ist die Berge-Bau GmbH & Co. KG aus Erndtebrück. Der Rohbau der Fahrzeughallen und des Sozialbereichs soll in der ersten Jahreshälfte des nächsten Jahres fertiggestellt werden, die gesamte Fertigstellung erfolgt nach aktuellem Stand gegen Ende 2027.