Inhalt
Datum: 04.09.2026

Bundesweiter Warntag am 10. September: Sirenen im Kreis Siegen-Wittgenstein werden ausgelöst!

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der alljährliche Bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr werden in ganz Deutschland verschiedene Warnsysteme erprobt. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Der gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen dient dazu, die technischen Warnsysteme zu testen und das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Warnung zu stärken.

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der alljährliche Bundesweite Warntag statt. Ab 11 Uhr werden in ganz Deutschland verschiedene Warnsysteme erprobt. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Der gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen dient dazu, die technischen Warnsysteme zu testen und das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Warnung zu stärken.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein beteiligt sich am Warntag durch den Einsatz von rund 240 Sirenen in allen elf Kommunen. Außerdem werden Warn-Apps und Cell Broadcast genutzt, um Bürgerinnen und Bürger auf ihren Smartphones und Mobilfunkgeräten zu erreichen. Auf die Auslösung der Warn-Apps und von Cell Broadcast durch den Bund hat der Kreis keinen Einfluss. Am Warntag selbst wird um 11 Uhr zunächst der Sirenenton zur Entwarnung ausgelöst. Dabei ist ein einminütiger Dauerton zu hören. Anschließend folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Ton als Warnsignal. Den Abschluss bildet erneut ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung.

Der Warntag soll auch dazu beitragen, dass Warnungen im Ernstfall möglichst schnell die richtige Reaktion auslösen. Thomas Tremmel, Leiter des Kreisamtes für Schutz und Rettung, sagt dazu: „Weil eine Warnung im Ernstfall ja auch ein automatisiertes Verhalten nach sich ziehen soll, z. B. Lesen der Nachricht, Einschalten des Radios, etc.. Das sollte auch ohne Vorankündigung am Warntag funktionieren.“

Für Bürgerinnen und Bürger bietet der Warntag gleichzeitig die Möglichkeit, die eigenen Warnmöglichkeiten zu überprüfen. „Jeder sollte für sich ganz persönlich prüfen, ob die vorgesehenen Warnmedien (Apps/Handy) gemäß der vorgenommen Einstellungen funktionieren. Darüber hinaus sollte man die Wahrnehmbarkeit von Sirenensignalen prüfen und auch mal das (Lokal)Radio einschalten. Wir freuen uns darüber hinaus, wenn jeder in seinem persönlichen Umfeld Werbung für den Tag und die Sache macht.“

Bürgerinnen und Bürger können den Warntag daher nutzen, um ihre eigenen Warnmöglichkeiten zu überprüfen: Sind Warn-Apps eingerichtet und funktionieren sie? Empfängt das eigene Smartphone eine Warnung über Cell Broadcast? Sind Sirenensignale am eigenen Aufenthaltsort wahrnehmbar? Auch das Einschalten des Radios kann im Ernstfall wichtige Informationen liefern.

Für die Warnung über Apps können NINA und KATWARN genutzt werden. Beide Apps können kostenlos auf das Smartphone heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Warntag gibt es auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).