Bundesverdienstkreuz für Dirk Roth aus Hilchenbach: Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im TuS Vormwald
Die Beschaffung neuer Geräte für den Sportverein, die Organisation internationaler Spiele und die Mitgestaltung des neuen Dorfplatzes. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im TuS Vormwald wurde Dirk Roth im Kreishaus Siegen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zur Feierstunde waren neben Dirk Roth auch seine Familie, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem Turnverein gekommen, um diesen besonderen Anlass gemeinsam mit ihm zu feiern.
Die Beschaffung neuer Geräte für den Sportverein, die Organisation internationaler Spiele und die Mitgestaltung des neuen Dorfplatzes: Für Dirk Roth ist es seit mehr als 40 Jahren eine Herzensangelegenheit, das Leben und Miteinander in seiner Heimat Hilchenbach-Vormwald aktiv mitzugestalten. Sein Wirken habe das Leben der Bürgerinnen und Bürger dort bereichert, betont Petra Stellbrink: „Das gesamte Dorf hat durch seinen Einsatz gewonnen.“ Für dieses langjährige Engagement wurde Dirk Roth im Kreishaus Siegen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zur Feierstunde waren neben Dirk Roth auch seine Familie, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem Turnverein gekommen, um diesen besonderen Anlass gemeinsam mit ihm zu feiern.
In seiner Rede würdigte Landrat Andreas Müller Dirk Roths Engagement
„Es gibt Menschen, die gestalten das Leben in ihrer Heimat nicht nur mit – sie prägen es. Menschen, die nicht nur davon sprechen, was man tun könnte, sondern die selbst aktiv werden - mit Zeit, Tatkraft und viel persönlichem Einsatz. Solche Menschen braucht unsere Gesellschaft. Menschen wie Sie, Dirk Roth.“
Andreas Müller, Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein
Seit 1985 engagiert sich Dirk Roth im Vorstand des TuS Vormwald. Besonders eingesetzt hat er sich für die Modernisierung der vereinseigenen Sportanlagen. Von der Beantragung der Fördermittel über die Planung und Koordination bis hin zur praktischen Mitarbeit und Dokumentation begleitete er die Maßnahmen umfassend.
Als Diplom-Ingenieur für Maschinentechnik und Prüfsachverständiger für Gebäudetechnik brachte er dabei immer wieder sein berufliches Fachwissen ein. So erhielt der Verein unter anderem eine Photovoltaikanlage, neue Umkleiden, eine verbesserte Lüftung, eine neue Flutlichtanlage und moderne Sportgeräte.
Über den Verein hinaus engagiert sich Roth für den Faustballsport und den internationalen Austausch. 2006 erweiterte er den Rasenplatz, um ihn bundesligatauglich zu machen. Auch die internationalen Kontakte des TuS Vormwald gehen maßgeblich auf seine Initiative zurück: Aus einem zunächst geplanten Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien entwickelte sich ein Turnier mit Beteiligung der USA. Damit wurde Vormwald zu einem internationalen Sportstandort.
Auch über den Sport hinaus setzt sich Roth für das Miteinander in seinem Heimatort ein. 1993 war er Mitbegründer des Fußballvereins Red Sox Allenbach, durch den Feuerwehr, Heimatverein und Turnverein näher zusammenrücken. Zudem engagiert er sich für den Erhalt des traditionellen Schützenfestes. In Abstimmung mit Polizei und Sachverständigen setzt er sich dafür ein, dass notwendige Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und eingehalten werden.
An der Neugestaltung des Dorfplatzes in Vormwald war Roth ebenfalls beteiligt. Durch die Organisation eines Dorfrundgangs trug er dazu bei, die Voraussetzungen für eine Landesförderung zu schaffen. Bei der Umsetzung vermittelte er zwischen den örtlichen Vereinen und der Stadt Hilchenbach.
Sichtlich gerührt bedankte sich Dirk Roth bei den anwesenden Familienangehörigen, Freunden und Wegbegleitern aus dem Turnverein. Dabei nahm er sich für jeden Einzelnen am Tisch Zeit: „Ihr alle seid Teil meines Werdegangs. Vielen Dank, dass ihr das möglich gemacht habt.“ Auch Hilchenbachs Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis freute sich über die Auszeichnung: „Dirk Roth ist eine große Bereicherung für das Leben in Hilchenbach. Besonders sein Engagement bei der Neugestaltung des Dorfplatzes war für unsere Stadt von großer Bedeutung. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.“
Nach der Übergabe der Urkunde und des Bundesverdienstkreuzes klang die Feierstunde bei einem gemeinsamen Besuch der Dachterrasse des Kreishauses aus. Dort entstanden Erinnerungsfotos mit Blick auf das Siegener Wahrzeichen, das „Krönchen“ der Nikolaikirche.