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Datum: 09.10.2026

»Bin Mensch nicht auch ich?« Ausstellungsbesuch im Aktiven Museum Südwestfalen am 15. Oktober

Die Geschichte des Nationalsozialismus zeigt auf erschütternde Weise, wohin Ausgrenzung und Entmenschlichung führen können. Die Dauerausstellung „Bin Mensch nicht auch ich? Zugehörig – ausgegrenzt – verfolgt“ im Aktiven Museum Südwestfalen in Siegen macht diese Geschichte anhand konkreter Lebenswege erfahrbar. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18.30 Uhr, bietet die Vhs Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit der VHS Siegen einen geführten Rundgang durch die Ausstellung an. Ort ist das Aktive Museum Südwestfalen in Siegen. 

Wie wird aus einem Menschen ein Außenseiter? Wann wird aus Ausgrenzung Verfolgung? Und welche Verantwortung trägt eine Gesellschaft, wenn Menschen ihre Würde und ihre Rechte abgesprochen werden? Die Geschichte des Nationalsozialismus zeigt auf erschütternde Weise, wohin Ausgrenzung und Entmenschlichung führen können. Die Dauerausstellung „Bin Mensch nicht auch ich? Zugehörig – ausgegrenzt – verfolgt“ im Aktiven Museum Südwestfalen in Siegen macht diese Geschichte anhand konkreter Lebenswege erfahrbar. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 17 bis 18.30 Uhr, bietet die VHS Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit der VHS Siegen einen geführten Rundgang durch die Ausstellung an. Ort ist das Aktive Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der Umgang der deutschen Mehrheitsgesellschaft mit der jüdischen Minderheit und weiteren gesellschaftlichen Randgruppen. Anhand exemplarischer Biografien zeichnet sie den Weg von Ausgrenzung und Diskriminierung bis zur Verfolgung während der NS-Diktatur nach. Dabei zeigt sie am Beispiel Siegens, wie tief nationalsozialistische Ideologie in den Alltag eindrang und fragt nach den Handlungsspielräumen der Menschen. Ausgehend von der Geschichte der ehemaligen Siegener Synagoge verbindet die Ausstellung lokale Geschichte mit grundlegenden Fragen nach Verantwortung und Menschlichkeit. Die Führung macht Geschichte anhand persönlicher Lebenswege greifbar und eröffnet neue Perspektiven auf die Mechanismen von Ausgrenzung und Verfolgung. Zugleich regt sie dazu an, über Zivilcourage, gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung der Menschenwürde nachzudenken – damals wie heute.

Thomas Wolf, Archivar des Kreises Siegen-Wittgenstein, führt durch die Ausstellung. Der Eintritt und die Führung sind kostenfrei. Das Museum bittet um eine Spende zur Unterstützung seiner Arbeit.

Eine Anmeldung ist bis Montag, 12. Oktober 2026, über die Website der VHS Siegen-Wittgenstein erforderlich. Bei Fragen steht Christiane Seus als Ansprechpartnerin zur Verfügung unter der E-Mail-Adresse c.seus@siegen-wittgenstein.de oder telefonisch unter 0271/333-1521.