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Vorsorgen für Krisen und Katastrophen

Vorbereitung zahlt sich aus

Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dennoch erleben wir, dass auch in Deutschland Krisen unsere gewohnten alltäglichen Abläufe stören können - wie z.B durch Extremwetterereignisse, die immer häufiger werden. Aber auch durch Cyberattacken, Desinformation oder Sabotage finden vermehrt Angriffe auf Infrastrukturen, Meinungsbildung und Zusammenhalt statt.

Strom, Wasser, Heizung, Einkaufen, Geld am Automaten: Vieles im Alltag ist selbstverständlich. Bei einem Unwetter, einem Stromausfall, einem Cyberangriff oder in einer ernsten Sicherheitslage kann es aber sein, dass vorübergehend nicht alles funktioniert und Hilfe nicht überall sofort ankommt. Auch ein bewaffneter Konflikt gilt nicht mehr als ausgeschlossen. Der Kreis Siegen-Wittgenstein bereitet sich gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen darauf vor. Sie können selbst viel dazu beitragen, indem Sie jetzt in Ruhe Vorsorge treffen. Diese Seite zeigt Ihnen, wie.

Es besteht derzeit keine konkrete Gefahr für das Kreisgebiet.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katatstrophenhilfe (BBK) hat in seinem Ratgeber “Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ die wichtigsten Aspekte der privaten Vorsorge zusammengefasst.

Auch für Betriebe gibt es Hilfestellungen, wie z.B. das Notfallhandbuch für Unternehmen der IHK Siegen.

Die fünf wichtigsten Schritte

1. Warnungen erhalten und verstehen

Installieren Sie die Warn-App NINA, halten Sie ein batteriebetriebenes Radio bereit und lernen Sie die Sirenensignale

2. Wissen, wo Sie Schutz finden

Bei Explosionen sind innenliegende Räume ohne Fenster mit zwei Wänden zum Außenbereich am sichersten, am besten fensterlose Kellerräume.

3. Vorrat anlegen

Das BBK empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, schon drei Tage helfen sehr.

4. Erste Hilfe und Brandschutz.

Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auf und installieren Sie Rauchwarnmelder.

5. Informationen prüfen.

Teilen Sie nur Meldungen von Quellen, denen Sie vertrauen, und geben Sie amtliche Warnungen an Nachbarinnen und Nachbarn weiter.