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Das Littfelder Grubengelände und die umliegenden Wälder: Sommerführung

Das Grubengelände Littfeld ist aber nicht nur bergbau- oder heimatkundlich interessant. Besondere Tier- und Pflanzenvorkommen haben es zu einem Gebiet mit europaweiter Schutzwürdigkeit gemacht. Die Biologische Station lädt zu einer Exkursion ein.

Datum:

15.06.2026

Uhrzeit:

17:00 bis 19:00 Uhr

Ort:

Kreuztal-Littfeld, Modellflugplatz an der Müsener Str. (NSG-Infotafel am großen Weiher)

Stadt / Gemeinde:

Kreuztal

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Das Grubengelände Littfeld umfasst die ehemaligen Erzgruben Heinrichssegen, Hohenstein, Altenberg, Silberart, Viktoria und Anna. Vor allem die Blei- und Zinkförderung in der Grube Viktoria hat u. a. auch zur Entstehung metallhaltiger Halden geführt. Das Grubengelände Littfeld ist aber nicht nur bergbau- oder heimatkundlich interessant. Besondere Tier- und Pflanzenvorkommen haben es zu einem Gebiet mit europaweiter Schutzwürdigkeit gemacht. Aufgrund des mindestens 1000 Jahre andauernden Bergbaus hat sich hier eine Vielzahl von Lebensräumen gebildet. Dabei stellen die auf den nach wie vor metallhaltigen Böden siedelnden Schwermetallrasen sogar die herausragende Besonderheit des Gebietes dar. Hier finden wir so genannte schwermetallanzeigende Pflanzen wie Hallers Grasnelke und Hallers Leimkraut. Neben den meist vegetationsarmen und trockenen Halden gibt es im Gebiet auch Teiche, Tümpel, Gräben, Bäche und sogar moorige Zonen. Alleine 13 Amphibien- und Reptilienarten sind im Grubengelände anzutreffen.

Anmeldung über die Webseite der Biologischen Station.