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Datum: 13.01.2022

Jobcenter Kreis Siegen-Wittgenstein bilanziert das Jahr
Sczudlik bleibt weiterhin Geschäftsführer

Christoph Sczudlik, seit 2020 Geschäftsführer des Jobcenters im Kreis Siegen-Wittgenstein, wurde in der Trägerversammlung einstimmig für weitere fünf Jahre bestellt.

Christoph Sczudlik, seit 2020 Geschäftsführer des Jobcenters im Kreis Siegen-Wittgenstein, wurde in der Trägerversammlung einstimmig für weitere fünf Jahre bestellt. Landrat Andreas Müller und Arbeitsagenturchefin Daniela Tomczak schlugen den 48-jährigen Juristen für die weitere Bestellzeit vor. „Mit Christoph Sczudlik haben wir im vergangenen Jahr einen erfahrenen und hoch motivierten Geschäftsführer bestellen können“, so Landrat Müller. „Wir sind fest davon überzeugt, dass er sich auch weiterhin gemeinsam mit den rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters bestmöglich für die Belange der Menschen in Siegen-Wittgenstein einsetzen wird.“

Neben Sczudliks Berufung stand der vorläufige Jahresabschluss der Zielerreichung auf der Tagesordnung der Trägerversammlung. „Bedingt durch die Pandemie standen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin vor besonderen Herausforderungen. Nach dem dritten Lockdown konnten wir in diesem Jahr aber endlich wieder positive Entwicklungen für unsere Kundinnen und Kunden sehen“, so Sczudlik.

Durchschnittlich 11.775 erwerbsfähige Leistungsbezieher hat das Jobcenter im Kreis Siegen-Wittgenstein in diesem Jahr an seinen 13 Standorten betreut, das sind in etwa 8.720 Bedarfsgemeinschaften. Bis Ende November konnten 2.543 von ihnen in den Arbeitsmarkt integriert werden, 108 junge Menschen haben eine Ausbildung angefangen. Der Jobcenter-Leiter sieht aber auch noch Handlungsbedarfe, die sich bis in das nächste Jahr ziehen werden: „Weniger erfolgreich war die Verringerung der Langzeitleistungsbezieher im Kreis Siegen-Wittgenstein. Seit Juli sind die Abgänge dieser Personengruppe zwar größer als die Zugänge, aber hier werden wir unser Ziel von 7.792 zum Jahresende voraussichtlich um 0,5% verfehlen.

Als besonders erfreulich sieht Sczudlik die Entwicklung bei den Bildungsangeboten und Maßnahmen zur Qualifizierung. „Aufgrund der Lockdown-Phasen standen einige Angebote nicht wie geplant zur Verfügung oder wurden verschoben. Daher konnten wir bis Mai unsere Ziele nicht erreichen. Das sieht seit Juni aber wieder anders aus. Vor allem bei der beruflichen Qualifizierung haben wir die geplanten Werte sogar übertroffen“, freut er sich. Insgesamt hat das Jobcenter 2.316 einzelne Fördermaßnahmen im Jahr 2021 umgesetzt und insgesamt 12 Millionen Euro für Eingliederungsleistungen ausgegeben.

Daniela Tomczak und Andreas Müller, Vorsitzende der Trägerversammlung, bedanken sich für die hervorragende Arbeit in diesem erneut ungewöhnlichen Jahr: „Trotz vieler Herausforderungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Bestes für unsere Kundinnen und Kunden gegeben und erfreuliche Perspektiven geschaffen. Da wollen wir im nächsten Jahr ansetzen.“