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Klassik-Weltpremiere, Extrem(o)-Rock und Wetteroptimismus
Vorverkauf für KulturPur29 startet am Samstag, 23. März, 10:00 Uhr

19.03.2019

Eigentlich wollen sie alle hoch hinaus und das - folgt man den Charts oder Besucherzahlen - haben die Darsteller, Musiker und Bands des aktuellen KulturPur-Programms längst geschafft. Dass sie jedoch auf 654 Meter über N.N. in diesem Jahr auch geographisch ganz oben mitspielen, freut die Macher und Besucher des Festivals besonders. „Vor allem im Vorabend- und LateNight-Bereich haben wir die Veranstaltungstaktung erhöht und einige spannende Produktionen für unser Festival begeistert“, freut sich Festivalleiter Jens von Heyden.

Neben den auftretenden Künstlern kommt jedoch auch der Natur auf dem Kamm des Rothaargebirges eine gewichtige Hauptrolle zu: Direkt am Rothaarsteig gelegen, dem Wanderweg der Sinne, lebt KulturPur vom Bilderbuchkontrast schneeweißer Zelte vor grünen Wäldern und der idyllischen Mittelgebirgslandschaft, die Anfang Juni sicher schon in Frühlingslaune ist. „Aufgrund des späten Pfingsttermins kommen wir in diesem Jahr auch außerhalb der Zelte schnell auf Betriebstemperatur“, prognostiziert Landrat Andreas Müller.

Zum Auftakt: "Night Garden"

Der Startschuss für die kommende Ausgabe von KulturPur fällt diesmal mit der großformatigen Produktion „Night Garden“ und dem italienischen eVolution dance theatre (6.6.) wie gewohnt am Donnerstag vor Pfingsten. In einer faszinierenden Mischung aus Artistik, Schwarzlicht, Schattenspiel und Tanz sorgt die italienische Compagnie mit ihrem amerikanischen Choreografen Anthony Heinl gleich zur Eröffnung für eine farbenprächtige Phantasiewelt und einen Bilderreigen voll ansteckender Freude an Bewegung und visueller Kraft. Kaum ein anderes Zeltfestival leistet sich die für große internationale Tanztheater erforderlichen Aufbauten und Tour-Adaptionen der auf großstädtische Theaterhäuser ausgerichteten Inszenierungen. Bei KulturPur gehören solch bildintensive Produktionen jedoch seit langem zu den Publikumslieblingen und werden immer wieder vehement gefordert.

Wincent Weiss schon ausverkauft

Ein seit Wochen restlos ausverkaufter TopAct-Coup des diesjährigen Festivals ist gerade mal 26 Jahre jung und Shooting Star am deutschsprachigen Musik-Himmel. Wincent Weiss (7.6.) ist ein echtes Pop-Phänomen mit einer rasant wachsenden Fan-Gemeinde, die ihn millionenfach hört, streamt, klickt, teilt, liebt. Im kommenden Frühjahr erscheint nun ein neues Album und passend dazu steht die "Irgendwie Anders Sommertour 2019" auf dem Programm. Im Gepäck hat er bekannte Hits wie „Frische Luft“, „An Wunder“ oder natürlich „Feuerwerk“ genauso wie eine Auswahl neuer Songs.

Musik, Licht, Feuer, Kostümen und Farben: In Extremo

„Feuer frei!“ heißt es dann am KulturPur-Samstag, wenn In Extremo (8.6.) die große Bühne des Festivals für ihr Spektakel aus Musik, Licht, Feuer, Kostümen und Farben beanspruchen: „Das 2009er Konzert war ein ganz besonderes KulturPur-Erlebnis, das wir unbedingt wiederholen wollten“ so Patrick Zöller vom Kultur!Büro. des Kreises Siegen Wittgenstein. In diesem Jahr hat es nun endlich geklappt und die Mittelalter-Rocker kommen mit einer noch spektakuläreren Bühnenshow erneut auf die Ginsberger Heide.

Mit ihrem zwölften Album „Quid Pro Quo“ blicken sie zwar inzwischen auf diverse Platin-/Gold-Auszeichnungen, Nr. 1 Chart-Notierungen und ausver-kaufte Hallen zurück, doch das macht die glorreichen Sieben noch lange nicht müde: Ihr rockiger Drive und die metallische Härte gemischt mit tra-ditionellen Melodien und Mittelalter-Instrumenten gehören zum Besten, was live auf deutschen Bühnen zu sehen ist.

Weltpremiere: Multi-Perkussionist Martin Grubinger ist Dirigent der Philharmonie Südwestfalen

Auch die Besucher der Philharmonie Südwestfalen (9.6.) erwartet keine steife ‚Konzerthaus‘-Atmosphäre, sondern eine exklusive Eigenproduktion in bester KulturPur-Tradition: Vergangenes Jahr stand hier mit Klaus Doldinger erstmals die sinfonische Zusammenarbeit mit einer Musik-legende auf dem Programm, die nun mit einem weiteren „Großen der Zunft“ weitergeführt wird: Der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist Martin Grubinger präsentiert an diesem Abend neben Solo-Passagen in einer Weltpremiere auch sein Können als Dirigent und tauscht für Werke von Schostakowitsch und Beethoven sein Schlagwerk mit dem Taktstock.

Status Quo rockt den Pfingstmontag

Zum Festival-Abschluss am Pfingstmontag wird es dann erneut legendär, wenn mit Status Quo (10.6.) eine der erfolgreichsten und langlebigsten britischen Bands Station auf der Ginsberger Heide macht. Schwerpunkt ihres ebenfalls ausverkauften Konzerts sind viele der bekannten Klassiker wie “Again and Again“, „Rockin‘ All Over The World“ und „Whatever You Want“ die sich weltweit rund 120 Millionen Mal verkauften und manch¬mal länger in den Charts gelistet waren als die Beatles.

Neu Akzente in der LateNight und am Vorabend

Bevor aber das letzte britische Gitarrenriff über der Ginsberger Heide verhallt, setzen der Vorabend- und LateNight-Bereich spannende, neue Akzente, indem verschiedene Genres zu Wort kommen oder neue Programm-Themen Eingang in das Festival-Line up finden.

Zunächst fragen hier am Freitag Katharina, Anna und Nellie Thalbach (7.6.) in den „Witwendramen“ - einer Revue für mehrere Witwen von Fitzgerald Kusz - was passiert, wenn Mann, Vater oder Patron das Zeitliche segnen. Unterhaltsam und nachdenklich lassen die drei Generationen der Schauspielerfamilie dabei ihren Interpretationen freien Lauf und wechseln von der Lustigen Witwe zur Witwe Bolte, von Yoko Ono zu Margot Honecker, von heiteren, ironischen bis hin zu traurigen Momenten.

LateNight lassen es dann Querbeat (7.6.) aus Bonn so richtig krachen: Dreizehn laute(!), nette Leute, die unter dem vielsagenden Titel „Randale & Hurra“ zum Tanz bitten und damit mittlerweile in ganz Deutschland für ausverkaufte Konzertsäle sorgen. Selten machen dabei Niveau, Finesse, Punk und Intelligenz so viel Spaß, wie bei der Bonner Brass-Pop Band. die mit Herzblut für ihre Live-Momente lebt. Am Ende des Tages ist Querbeat der maximale Rave, das Excalibur der Eskalationskunst und eine Band die niemals stillsteht.

„All we need is love“ ist sich dagegen die Pop- und Soul-Queen Stefanie Heinzmann (8.6.) sicher. Nachdem sie 2018 ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum feierte und dann erstmalig eine kleine Auszeit einlegte, ist ihr im Frühjahr erscheinendes, titelgebendes Album Ergebnis, Erkenntnis und Empfehlung aus dieser Zeit. Die Preview-Auskopplung „Build A House” mit Star-DJ Alle Farben läuft bereits seit Wochen auf „heavy rotation“ bei allen Radiostationen und macht am KulturPur-Samstag Lust auf das Konzert des Schweizer Soulwunders.

Nach der gelungenen Elektro-Premiere 2018 waren sich alle Beteiligten einig, dass ein besonderer Gast des diesjährigen Festivals erneut Willer Watz heißen muss! Wenn es also am Samstag tiefe, dunkle Nacht wird, heißt es auf dem Giller zum zweiten Mal Willer Watz (8.6.) goes Ginsberger Heide: Die Elektro-Nacht mitten im Grünen präsen-tiert in diesem Jahr Kosmonautenklang mit den DJs Mokult, Itze, Miez und Strolch und steht für noch mehr tanzbare Beats aus Techno und House bis in den frühen Morgen.

Die letzte LateNight des 29. Internationalen Musik- und Theaterfestivals gehört dann mit Seun Kuti (9.6.) einer afrikanischen Musiklegende. Der jüngste Sohn des legendären Afrobeat-Pioniers Fela Kuti wurde nach dessen Tod 1997 die neue Stimme seiner Band Egypt 80 und schöpft in seiner Musik aus verschiedenen afrikanischen Musiktraditionen, die er mal filigran, mal jazzig aufbaut und die so eine unglaubliche Sogwirkung entfalten. Bei KulturPur spielen er und seine Band neben eigenen Kompo-sitionen natürlich auch Stücke des legendären Vaters.

KulturPur bleibt sich treu

Mit verschiedensten Stilrichtungen und internationalen Einflüssen bleibt sich das internationale Musik- und Theaterfestival KulturPur auch 2019 treu. Dies ist nur möglich, weil sich neben der Veranstalter- und Kooperationsgemeinschaft (Kreis Siegen-Wittgenstein, Gebrüder-Busch-Kreis, IG Metall Siegen, Stadt Siegen, Stadt Hilchenbach, 1. Förderclub für Kleinkunst und Varieté) vor allem die Sponsorpartner der Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein, der KAF Falkenhahn, der Krombacher Brauerei, der Lauer & Süwer Automobile GmbH und der Firma Polygonvatro für die hohe Qualität des Festivals engagieren.

Besonders hilfreich steht dem Festival auch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der regionalen Kulturpolitik zur Seite. Ohne die vielfältige Unterstützung wäre es nicht möglich, die aufwändige Zelttheaterstadt zu installieren.

Vorverkauf startet am Samstag, 23. März, um 10:00 Uhr

Karten gibt es ab Samstag, 23. März 2019 um 10:00 Uhr im Siegener Kulturhaus Lÿz, über www.kulturpur29.de, an der Sparkassen-Hotline von ProTicket unter Tel. 01803 742 654 und an allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten gelten am Veranstaltungstag als Fahrschein für die Hin- und Rückfahrt in allen Bussen und Bahnen der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe.

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