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„Breitbandausbau bis in die Einzelhoflagen ist in Sicht“
Gespräch der Land- und Forstwirtschaft mit dem Kreishaus

10.10.2018

Erntedank mit Rück- und Ausblick – das stand im Mittelpunkt des Gespräches der Landwirtschaft mit dem Kreis. Jedes Jahr treffen sich Vertreter der Land- und Forstwirte mit dem Landrat und Dezernenten im Kreishaus. Gleichzeitig schmücken die Landfrauen das Foyer des Kreishauses mit Früchten der Erde.

So informierte sich Landrat Andreas Müller persönlich über die Auswirkungen der Trockenheit dieses Sommers. Dass besonders der Wald gelitten habe und man die kompletten Schäden frühestens im nächsten Jahr bemessen könne, stellte Lothar Klein, Vorsitzender der Waldbauern im Kreis, anschaulich dar. Kreislandwirt Lothar Menn beschrieb die Situation der Landwirtschaft als angespannt, in Teilen des Kreises müsste bereits die Ernte dieses Jahres an die Tiere verfüttert werden, die eigentlich als Winterfutter gedacht sei. Besonders in Wittgenstein seien viele Wiesen vertrocknet, und die Hauptsorge der Bauern sei es, die Tiere über den Winter satt zu füttern.

Kreisveterinär Dr. Ludger Belke beschrieb die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten im Kreishaus für einen eventuellen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Wald als Maßnahme mit hoher Priorität. Er selbst arbeite in der Landesgruppe der Veterinäre mit, die sich regelmäßig treffe, um im Ernstfall schnell und richtig reagieren zu können. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche sei ja nun nach dem Ausbruch im benachbarten Belgien erheblich näher gerückt.

Henner Braach, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes und Initiator dieses alljährlichen Treffens, hakte gemeinsam mit Geschäftsführer Georg Jung noch einmal nach dem Stand des Breitbandausbaus in Einzelhoflagen nach. Dazu konnte Landrat Müller versprechen, dass die „weißen Flecken“ bei der Versorgung definiert worden seien und dass man bemüht sei, diese über ein 2. Förderprogramm ebenfalls zu versorgen.

In den Arbeitsbereich von Arno Wied, Dezernent für Umwelt und Bauen beim Kreis, fiel vorrangig die Arbeitsgruppe zur Umsetzung der AWSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen): Gemeinsam mit den Vertretern der Landwirtschaft habe man insbesondere die Möglichkeiten der Ertüchtigung von Altanlagen und die Feldlagerung von Mist und Silage besprochen – Ziel sei die offensive Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe.

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