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Abrissarbeiten der KSG begonnen
Alte Häuser in der Neunkirchner „Pfarrau“ weichen für Neubauten

10.01.2020

Ein Großprojekt der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (KSG) nimmt Fahrt auf: Der Abriss von sechs Häusern in der „Pfarrau“ in Neunkirchen hat begonnen. Bis Ende März werden insgesamt 36 Wohnungen mit 2.100 qm Wohnfläche abgetragen werden. Das betrifft die Häuser mit den Hausnummern 23, 25, 27, 28, 29 und 30. Anschließend wird eine Garagenanlage mit 30 Garagen abgerissen. Landrat Andreas Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der KSG, Bürgermeister Bernhard Baumann und Daniel Aktas, Geschäftsführer der KSG, haben sich zum Start der Arbeiten vor Ort noch einmal über das Projekt ausgetauscht.

„Mit dieser Maßnahme übernehmen wir mit unserer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft einmal mehr eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Wohnungsmarktes in Siegen-Wittgenstein!“, freut sich Landrat Andreas Müller: „Die Häuser stammen aus den 60er Jahren. Weil sie z.B. bei der Wärmedämmung und dem Schallschutz aktuellen Anforderungen längst nicht mehr genügen und es zudem einen großen Unterhaltungsstau gab, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass Abriss und Neubau sinnvoller und wirtschaftlicher sind als eine Sanierung“, erläutert Müller und betont: „Wir haben dieses Konzept in einem wirklich guten Einvernehmen mit den Mietern hinbekommen!“

Für alle Bewohner, die das wollten, wurden durch die KSG Ersatzwohnungen bereitgestellt. Zudem hat das Unternehmen eine Pauschale für die Umzugskosten gezahlt und besondere Umzugskonditionen angeboten. „Alle Mieter, die das möchten, können hinterher wieder in die neuen Häuser einziehen. Und sie werden dann auch einen Rabatt von einem Euro pro Quadratmeter auf den neuen Mietpreis erhalten“, betont KSG Geschäftsführer Daniel Aktas.

Die KSG wird in der Pfarrau insgesamt fünf neue Gebäude und eine Heizzentrale errichten. Das „Kesselhaus“ soll dann das gesamte Wohngebiet mit Wärme versorgen.
Auch Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann begrüßt das Projekt: „Ich freue mich, dass Neunkirchen in diesem Bereich ein Wohnquartier erhält, das modernsten ökologischen Ansprüchen genügt und zugleich attraktiven und bezahlbaren Wohnraum bereitstellt, ohne bisherige Mieter zu verdrängen.“

Die zum Abriss vorgesehen Häuser stehen seit Anfang des Jahres leer. Derzeit finden Arbeiten zur Schadstoffsanierung statt. Parallel wird an den Neubauplänen und einem Verkehrskonzept für diesen Bereich gearbeitet. Die Grundrisse der Häuser werden zurzeit optimiert, um eine langfristige Vermietung zu ermöglichen. Insgesamt will die KSG in diesem Bereich 49 Wohnungen errichten.

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