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Butrint Krasniqi, "Kleine offene Tür" Dreis-Tiefenbach

 
 

„Kleine offene Tür“ (kurz: KOT) – das ist der Titel des katholischen Jugendtreffs in Dreis-Tiefenbach. In den beiden Räumen unter der Namen Jesu Kirche ist heute Filmnachmittag. Es gibt Popcorn und Salzstangen im „Kinosaal“ fühlt man sich wie in einem großen Wohnzimmer. „Wir sind auch quasi wie eine kleine Familie“, erzählt Butrint Krasniqi. Der 27-Jährige ist ehrenamtlicher Mitarbeiter und setzt sich gemeinsam seinem hauptamtlichen Kollegen Robert Müller hier im Jugendtreff für junge Menschen mit Migrationshintergrund ein.

"Großer Bruder" für die Jugendlichen

„Hier sind alle willkommen“, sagt Butrint. Das hat er auch selbst erfahren, als er mit 18 Jahren aus dem Kosovo nach Dreis-Tiefenbach kam und im Jugendtreff die ersten Kontakte fand. Heute ist er selbst zur Bezugsperson für die jungen Menschen geworden, ein „großer Bruder“, wie er selbst sagt. „Für die Jugendlichen ist der Treff wie ein zweites Zuhause“, erzählt er.

Jugendliche aus ganz verschiedenen Ländern

Fünf Stunden pro Woche arbeitet Butrint hier unentgeltlich und betreut vor allem die montags Öffnungszeiten. Vier Stunden lang wird dann in der frisch renovierten Küche gemeinsam gekocht. Obwohl die Jugendlichen aus ganz verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sitten stammen, sind sie sich beim Essen größtenteils einig: „Meistens machen wir Nudeln“, lacht Butrint. Vorher werden gemeinsam die Zutaten eingekauft – natürlich möglichst kostengünstig. Ein Budget von 20 Euro muss ausreichen.

Neben dem gemeinsamen Kochen werden im Jugendtreff aber noch zahlreiche andere Aktivitäten angeboten. Gemeinsam gehen sie wandern, klettern oder fahren Kanu. Ein „Dauerbrenner“ ist aber auch die berufliche Perspektive der Jugendlichen. Auch hier wird Butrint zum Vorbild: Seit zwei Jahren arbeitet er bei einem Unternehmen in Deuz. Zahlreichen Besuchern des KOT-Treffs konnte er dort schon Praktikumsstellen vermitteln: „Das ist schon ein cooles Gefühl, wenn du den Jugendlichen bei ihrer Zukunft hilfst“, freut sich der 27-Jährige. Auch gegenüber seiner ehrenamtlichen Tätigkeit zeigt der Arbeitgeber eine große Offenheit: „Viele meiner Kollegen engagieren sich auch selbst ehrenamtlich“, unterstreicht Butrint.

"Gebe weiter, was mir gegeben wurde"

Seine Freizeit stellt er für den Jugendtreff gerne mal zurück: „Natürlich könnten die Stunden, die ich hier arbeite, auch fürs Einkaufen in der Stadt drauf gehen. Hier sind sie aber sinnvoll investiert“. Die unentgeltliche Arbeit ist für Butrint vor allem ein „Dankeschön“: „Ich gebe das weiter, was mir auch gegeben wurde“. Robert Müller, hauptamtlicher Mitarbeiter in der KOT, ist sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung: „Es ist unrealistisch die Arbeit hier ohne ehrenamtlichen Einsatz zu meistern“, betont er. Beide würden sich freuen, wenn ihr Team noch größer wird. Ab 18 dürfen die Jugendliche auch eigene Öffnungszeiten im KOT betreuen. Potentielle Mitarbeiter sollten vor allem spontan, authentisch, und, wie Butrint betont, „sie selber sein“.

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