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Wohngeldansprüche

Personen, die eine bestimmte Einkommengrenze nicht überschreiten, können Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz beantragen. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss zur Miete. Zu beantragen ist er bei der Stadt oder Gemeinde, wo die antragstellende Person wohnt. Wird der Wohngeldantrag abgelehnt, besteht die Möglichkeit, dagegen Widerspruch einzulegen. Kann die Stadt oder Gemeinde dem Widerspruch nicht abhelfen, d.h. bleibt die ablehnende Entscheidung bestehen, leitet sie den Widerspruch an den Kreis Siegen-Wittgenstein als zuständige Widerspruchsbehörde weiter. Diese überprüft die Entscheidung der Ausgangsbehörde und die Argumente des Widerspruchsführers. Ist der Widerspruch erfolgreich, wird der Ausgangsbescheid entsprechend abgeändert. Wird die Rechtmäßigkeit des Ablehnungsbescheids der Stadt oder Gemeinde bestätigt, erhält der Widerspruchsführer einen Widerspruchsbescheid, gegen den er vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg Klage erheben kann. Das Widerspruchsverfahren ist kostenfrei.