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Führerschein - Ersterteilung einer Fahrerlaubnis

Führerscheinanträge können bei der Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes gestellt werden. Häufig werden sämtliche Formalitäten durch die ausbildende Fahrschule erledigt.

Seit dem 19. Januar 2013 werden neu ausgestellte Führerscheine nicht mehr unbefristet, sondern für maximal 15 Jahre ausgestellt. Das Führerscheindokument wird nach 15 Jahren aktualisiert. Daher ist die Vorlage eines neuen Passbildes erforderlich.

Notwendige Unterlagen und Online-Services

Die vorzulegenden Unterlagen, zusätzlich zum Antragsformular, richten sich nach der Führerscheinklasse, die beantragt wird:

Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L und T:
  • Gültiger Personalausweis oder Pass
  • Aktuelles biometrisches Passbild
  • Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre)
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Lehrgang in "Erster Hilfe"
  • Name der Fahrschule
Klassen C1, C1E, C und CE:
  • Gültiger Personalausweis oder Pass
  • Aktuelles biometrisches Passbild
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Lehrgang in "Erster Hilfe"
  • Bescheinigung über eine augenärztliche Untersuchung nach Anlage 6 Nummer 2 FeV (nicht älter als zwei Jahre)
  • Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung (zum Beispiel durch Hausarzt oder Betriebsarzt) nach Anlage 5 Nummer 1 FeV (nicht älter als ein Jahr)
  • Name der Fahrschule
  • Nachweis über die Grundqualifikation gemäß Paragraph 4 BKrFQG 
Klassen D1, D1E, D und DE:
  • Gültiger Personalausweis oder Pass
  • Aktuelles biometrisches Passbild
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Lehrgang in "Erster Hilfe" (nur wenn kein Vorbesitz Klasse C)
  • Bescheinigung über eine augenärztliche Untersuchung nach Anlage 6 Nummer 2 FeV (nicht älter als zwei Jahre)
  • Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung nach Anlage 5 Nr. 1 FeV (nicht älter als ein Jahr)
  • Leistungs-/Reaktionstest gem. Anlage 5 Nr. 2 FeV (nicht älter als ein Jahr)
  • Führungszeugnis der Belegart "O" (bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen)
  • Name der Fahrschule
  • Nachweis über die Grundqualifikation gemäß Paragraph 4 BKrFQG 

Gemäß Paragraph 17 Absatz 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) hat der Bewerber die praktische Prüfung am Ort seiner Hauptwohnung oder dem Ort seiner schulischen oder beruflichen Ausbildung, seines Studiums oder seiner Arbeitsstelle abzulegen. Sind diese Orte nicht Prüforte, ist die Prüfung nach Bestimmung durch die Fahrerlaubnisbehörde an einem nahe gelegenen Prüfort abzulegen. Die Fahrerlaubnisbehörde kann auch zulassen, dass der Bewerber die Prüfung an einem anderen Prüfort ablegt.

Sollten Sie die Fahrschulausbildung in einer Fahrschule absolvieren, die nicht an Ihrem Wohnort ist, können Sie mit dem angefügten Formular einen auswärtigen Prüfort beantragen.

Betroffen sind hiervon die Bewerber, die eine Fahrschule außerhalb des Kreises Siegen-Wittgenstein besuchen.