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Ebola

Das Auftreten von Ebola-Fällen in Siegen-Wittgenstein ist unwahrscheinlich. Der Erreger wird nur durch direkten Kontakt mit Erkrankten und Körperflüssigkeiten und nicht durch die Luft übertragen.

Wenn jemand in den letzten 21 Tagen in einem der Risikoländer war oder Kontakt mit einem Ebola-Erkrankten hatte, sollte er bei Symptome vor Ort bleiben und sich umgehend telefonisch an seinen Arzt wenden. Wenn dieser nach entsprechender Befragung einen Verdacht auf eine Ebola-Infektion äußert, wird er sich mit der Kreisleitstelle und dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

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Wenn jemand in den letzten 21 Tagen nicht in einem der Risikoländer war, ist bei plötzlichen Krankheitszeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit ein Ebola-Verdacht in aller Regel auszuschließen. Selbst bei Besuch der genannten Länder kann Fieber durch andere, viel häufigere Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Malaria, ausgelöst werden. Derzeit kann in unklaren Fieberfällen mittels weniger Fragen bereits eine Ebolaerkrankung ausgeschlossen werden (siehe RKI-Flussschema).

Nur wer sich innerhalb der letzten 21 Tage in den Risikoländern aufgehalten hat beziehungsweise innerhalb dieser Zeit Kontakt zu Erkrankten, Verdachtsfällen oder an Ebola Verstorbenen hatte, kann sich angesteckt haben.