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Schlachttier- und Fleischhygiene

Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung (ehemals Fleischbeschau) umfasst die gesetzlich amtliche Untersuchung von Schlachttieren (Rinder, Kälber, Schweine, Schafe, Ziegen, andere Paarhufer, Einhufer und Gehegewild) vor und nach der Schlachtung, um festzustellen, ob das Fleisch für den menschlichen Verzehr geeignet ist.

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Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung besteht aus
  • Schlachttieruntersuchung: Untersuchung des lebenden Tieres
  • Fleischuntersuchung: Untersuchung des Schlachtkörpers
Sie ist bei gewerblichen Schlachtungen und auch bei Hausschlachtungen zwingend für jedes einzelne Tier vorgeschrieben.

Jede Schlachtung ist mindestens 48 Stunden vorher bei dem für den Schlachtort zuständigen amtlichen Tierarzt oder dem amtlichen Fachassistenten anzumelden, damit die Lebenduntersuchung ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.

Wildschweine, Hausschweine, Einhufer und Dachse, deren Fleisch zum Verzehr für Menschen verwendet werden soll, werden grundsätzlich nach der Schlachtung auf Trichinen untersucht.

Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung wird von einem amtlichen Tierarzt oder bei Hausschlachtungen von einem ausgebildeten amtlichen Fachassistenten des jeweiligen Überwachungsbezirkes im Kreis Siegen-Wittgenstein durchgeführt. Dieser beurteilt das lebende Tier und ob das Fleisch für den menschlichen Genuss tauglich ist und in den Verkehr gebracht werden darf.

Welcher amtliche Tierarzt/Fachassistent für den jeweiligen Wohnort zuständig ist, ist in den beiden Dokumenten «Telefon- und Adressliste Fleischkontrolleure und Tierärzte« für die Altkreise Siegen und Wittgenstein aufgeführt.

Sofern Gründe zur Beanstandung vorliegen, wird das Fleisch als untauglich erklärt und gekennzeichnet und gelangt so nicht in die Lebensmittelkette.

Die Kosten für die Schlachttier- und Fleischuntersuchungen werden nach der aktuellen Gebührensatzung des Kreises Siegen-Wittgenstein erhoben.