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Elterngeld

Elterngeld können alle Mütter und Väter nach der Geburt ihres Kindes beantragen, wenn sie ihr Kind selbst betreuen und erziehen und nicht oder nur zeitweise (maximal 30 Stunden wöchentlich) arbeiten.

Eltern von Kindern, die nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden, haben die Wahl zwischen dem bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) und dem neuen ElterngeldPlus. Es ist auch möglich, beide Leistungen miteinander zu kombinieren.

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Durch das neue ElterngeldPlus kann die Elternzeit verschiedenartig gestaltet werden. Deshalb sollten sich Eltern vor der Beantragung unbedingt telefonisch oder persönlich während der Servicezeiten beraten lassen.

Weitere ausführliche Informationen zum ElterngeldPlus gibt es auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Notwendige Unterlagen und Online-Services

Benötigt werden:
  • Antrag auf Elterngeld
    Der Antrag muss von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Bei Alleinerziehenden genügt die alleinige Unterschrift, es sei denn, das Kind lebt zu mehr als 30 Prozent im Haushalt des anderen Elternteils.
  • Geburtsbescheinigung
    Die Bescheinigung erhalten Eltern automatisch mit der Geburtsurkunde beim Standesamt.
  • Einkommensnachweise
    Benötigt werden die Einkommensnachweise der letzten zwölf Monate vor der Geburt beziehungsweise vor dem Beginn der Mutterschutzfrist, sofern vor der Geburt Erwerbseinkommen erzielt wurde.
  • Einkommenserklärung für Selbständige
    Sofern vor der Geburt Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit erzielt wurden, ist der Steuerbescheid des Kalenderjahres vor dem Jahr der Geburt beizufügen.
  • Nachweis von Mutterschaftsgeld und des Arbeitgeberzuschusses zum Mutterschaftsgeld
    Sofern Antragsteller Mutterschaftsgeld erhalten haben, ist eine Bescheinigung der Krankenkasse über die Dauer und die Höhe des Mutterschaftsgeldes nach der Geburt sowie eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Dauer und Höhe des Arbeitgeberzuschusses nach der Geburt erforderlich.
  • Kopie der Aufenthaltserlaubnis (Aufenthaltstitel) oder der Niederlassungserlaubnis wenn Antragsteller aus einem Staat kommen, der nicht zur Europäischen Union gehört.
  • Arbeitszeitbestätigung durch den Arbeitgeber beziehungsweise Erklärung über die Arbeitszeit bei selbständiger Arbeit wenn Antragsteller im Bezugszeitraum des Elterngeldes in Teilzeit arbeiten.
    Eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden im jeweiligen Lebensmonat des Kindes ist zulässig.
  • Weiterhin ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Höhe des steuerpflichtigen Bruttoeinkommens aus der Teilzeittätigkeit erforderlich.