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Wassergefährdende Stoffe

Es handelt sich um feste, flüssige oder auch gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder bei einem schon geringen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit herbeizuführen.

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Beispielhaft sind hier Heizöl, andere Öle oder Chemikalien sowie Gülle oder Stallmist zu nennen. Betreiber von Anlagen, die neu errichtet oder geändert werden, oder von denen nicht direkt erkennbare Verschmutzungen der Gewässer ausgehen können, oder die aufgrund ihrer Größe ein bestimmtes Gefährdungspotential haben, sind verpflichtet, einen Sachverständigen diese Anlagen prüfen beziehungsweise wiederkehrenden prüfen zu lassen.

Der zuständigen Wasserbehörde ist der Nachweis der Mängelfreiheit vorzulegen. Soweit eine Anlage im Rahmen der Prüfung einen Mangel bescheinigt bekommt, hat der Betreiber der Anlage den Mangel von einem Fachbetrieb beseitigen zu lassen. Ist ein erheblicher Mangel festgestellt worden, muss erneut ein Sachverständiger die Beseitigung des Mangels bescheinigen. Diese Bescheinigung ist ebenfalls der zuständigen Wasserbehörde vorzulegen.

Notwendige Unterlagen und Online-Services

Der Sachverständige stellt für die von ihm durchgeführte Prüfung eine Bescheinigung aus. Jede Sachverständigenprüfung ist der zuständigen Wasserbehörde vorzulegen.

Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zum Einbau von Recycling-Baustoffen - online einreichen