Sprungziele
Inhalt
Datum: 13.02.2021

#siwihilft:
Sparkasse unterstützt DRK finanziell bei Begleitung von Hilfsbedürftigen ins Impfzentrum

Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein bietet im Rahmen von #siwihilft eine Begleitung und Betreuung von Hilfsbedürftigen zu Corona-Impfterminen an. Die Sparkasse Siegen ist jetzt als weiterer starker Partner und Förderer mit ins Boot gekommen.

Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein bietet eine Begleitung und Betreuung von Hilfsbedürftigen zu Corona-Impfterminen an. Das DRK organisiert diese Unterstützung im Rahmen von #siwihilft – dem Hilfsprojekt, das Landrat Andreas Müller bereits vor einem Jahr während der ersten Phase der Pandemie ins Leben gerufen hat. Professionelle Hilfsangebote und organsierte Nachbarschaftshilfe sind die beiden Standbeine von #siwihilft. Jetzt ist die Sparkasse Siegen als weiterer starker Partner und Förderer mit ins Boot gekommen. Landrat Andreas Müller freut sich sehr über diese starke Unterstützung und dankt allen Partnern für das große Engagement.

Die Sparkasse Siegen nimmt ihren Versorgungsauftrag als systemrelevanter Bereich auch während der Pandemie sehr ernst und engagiert sich auch in Form von Spenden für die Region. „Die Menschen verlassen sich auf uns. Es ist unsere Aufgabe, ihnen Sicherheit zu geben und neben Krediten für die heimische Wirtschaft auch die finanzwirtschaftliche Infrastruktur bereitzustellen. Darüber hinaus engagieren wir uns seit je her zu Gunsten des Gemeinwohls vor Ort, natürlich auch und gerade in dieser Zeit“, beschreibt Dr. Nadine Uebe-Emden, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Siegen die Motivation für das Engagement. „Wir sind sehr nah dran an den Menschen vor Ort und wissen, dass viele Vereine und soziale Einrichtungen im vergangenen Jahr große Probleme hatten, an Einnahmen zu kommen. Daher haben wir innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl eigener Aktionen konzipiert, um Akteure zu vernetzen und Unterstützung zu geben. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt gemeinsam mit DRK Kreisverband und dem Kreis Siegen-Wittgenstein dieses wertvolle Unterstützungsprojekt für ältere Menschen realisieren können und stellen dafür eine Spende von bis zu 100.000 Euro bereit.“

Seit Montag ist das Impfzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein in Siegen-Eiserfeld geöffnet. Bis auf weiteres werden dort an sechs Tagen in der Woche jeweils 170 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre gegen das Coronavirus geimpft. Der siebte Tag ist für die Impfung von Pflegekräften und ähnliche Personengruppen der Kategorie 1 reserviert.

„Eine Impfung soll auf keinen Fall daran scheitern, dass jemand nicht weiß, wie er ins Impfzentrum kommen kann“, hat der Landrat bereits vom ersten Tag an betont. Deshalb hatte Müller auch schon Mitte Januar in seinem Anschreiben an alle über 80-Jährigen Unterstützung zugesagt, wenn diese erforderlich ist: egal ob bei der Anmeldung zur Impfung oder bei der Anfahrt zum Impfzentrum.

„Wer einen Impftermin hat und nicht mit Hilfe von Freunden, Bekannten oder Verwandten ins Impfzentrum kommen kann, da er z.B. alleinstehend ist und einen besonderen Assistenzbedarf hat, darf sich gerne an unsere Corona-Hotline unter 0271 333-1120 wenden“, unterstreicht Andreas Müller. „Die Mitarbeiter der Hotline klären anhand eines Fragebogens, welcher erweiterter Unterstützungsbedarf konkret besteht und ob etwas Besonderes zu beachten ist – der Anrufer z.B. auf eine Betreuung und Begleitung beim Impfterminen angewiesen ist“, erläutert der Landrat: „Diese Informationen übermitteln wir dann an das DRK. Das setzt sich erneut mit dem Anrufer in Verbindung, um die Details zu besprechen und organisiert dann den konkreten Unterstützungsbedarf mit vor allem ehrenamtlichen Rotkreuzlern.“

„Es ist uns wichtig zu betonen, dass es um eine Unterstützung von besonders hilfsbedürftigen Seniorinnen und Senioren geht. Wir werden gemeinsam mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein genau da ansetzen, wo es unsere Aufgabe als Wohlfahrtsverband ist, damit wirklich jeder einen Impftermin wahrnehmen kann. Unsere Hilfe ist immer dann notwendig, wenn andere die zeitintensive Betreuung und Begleitung nicht leisten können und die Hilfsbedürftigkeit im Telefonat festgestellt wurde“, sagt Dr. Martin Horchler als Vorstand des DRK.

„Ich bin äußerst dankbar für die Unterstützung und freue mich als DRK-Präsident, dass wir mit unseren haupt- und ehrenamtlich Aktiven den ältesten unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger in dieser schwierigen Zeit der Pandemie eine Hilfe sein können“, so Müller.

„Sollte zu einem späteren Zeitpunkt das Unterstützungsbedürfnis so groß sein, dass die Kapazitäten des DRK nicht mehr ausreichen, würden wir mit #siwihilft auch wieder auf organisierte Nachbarschaftshilfe zurückgreifen und einen entsprechenden Aufruf starten“, erläutert der Landrat: „Für den Moment sind wir aber sehr gut aufgestellt und werden dort, wo nötig, unterstützen können.“