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Corona-Diagnose-Zentrum nimmt Arbeit auf:
Kreis, Universität, AMZ und regionale Krankenhäuser arbeiten zusammen

 
 

Das Corona-Diagnose-Zentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein hat am 16. März seine Arbeit aufgenommen. Die Universität Siegen hatte dafür die Räumlichkeiten in der Dreifachturnhalle auf dem Adolf-Reichwein-Campus zur Verfügung gestellt.

Das Corona-Diagnose-Zentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein hat am 16. März seine Arbeit aufgenommen. Die Universität Siegen hatte dafür die Räumlichkeiten in der Dreifachturnhalle auf dem Adolf-Reichwein-Campus zur Verfügung gestellt. „Eine solche außergewöhnliche Lage, wie die aktuelle, hat wohl niemand von uns bisher so erlebt“, unterstreicht Landrat Andreas Müller. Umso mehr freut sich der Chef der Kreisverwaltung nun über die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kreis, Universität, den regionalen Krankenhäusern und dem Arbeitsmedizinischem Zentrum Siegerland.

Auch Universitäts-Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart betonte, dass man in der besonderen Situation als Region zusammenhält, seitens der Universität Siegen Verantwortung übernimmt und uneingeschränkt hinter dem Diagnose-Zentrum stehe. Diese Einrichtung ist nun Teil des Testungs-Konzeptes des Kreises. Dieses besteht aus mobilen Teams, die zu Patienten nachhause kommen, und zwei stationären Einrichtungen: eine an der Vamed-Klinik in Bad Berleburg und nun einer in Siegen.

Landrat dankt für konstruktive Zusammenarbeit

Das Diagnose-Zentrum auf dem Haardter Berg ist mit Mitarbeitern des Kreis-Gesundheitsamtes und Ärzten aus allen Siegener Kliniken, der Celenus Fachklinik Hilchenbach und des AMZ Siegerland e.V. besetzt. Landrat Andreas Müller dankt den beteiligten Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit – für die Gesundheit der Menschen in Siegen-Wittgenstein.

Das Verfahren zur Testung bleibt wie bisher: Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wendet sich an einen niedergelassenen Arzt. Dieser prüft, ob es sich tatsächlich um eine Infektion handeln kann. Dann sendet er eine Überweisung an das Kreisgesundheitsamt. Das nimmt telefonisch Kontakt zu dem Patienten auf und vereinbart einen Termin – entweder in einem der beiden Corona-Diagnose-Zentren oder durch ein mobiles Team.

Im Diagnose-Zentrum auf der Haardter Berg erfolgt eine Untersuchung nur, wenn Patienten lediglich leichte Symptome zeigen und mobil sind. Nur wenn die Betroffenen über einen eigenen PKW verfügen, wird ein Termin in einem Diagnose-Zentrum vergeben. „Einfach mal auf Verdacht beim Zentrum vorbeizufahren bringt nichts“, betont Landrat Andreas Müller. Patienten, die keinen Untersuchungstermin vom Gesundheitsamt erhalten haben, werden beim Corona-Diagnose-Zentrum ausnahmslos abgewiesen.

Die Anfahrt zum Diagnose-Zentrum soll keinesfalls mit dem ÖPNV erfolgen. Die Patienten werden zudem angewiesen, auf direktem Weg zur Untersuchung und wieder zurück zu fahren und soziale Kontakte zu vermeiden. Sie werden durch ein Schreiben darüber informiert, dass sie keine anderen Bereiche der Universität Siegen aufsuchen dürfen.

Der Weg zum Diagnose-Zentrum auf dem Haardter Berg ist von der B 62 und der B 54 aus ausgeschildert. Es gibt für die Patienten einen reservierten Parkplatz unmittelbar vor dem Gebäude. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Universität sind während der Öffnungszeiten des Diagnose-Zentrums als Verkehrslenker und Ansprechpartner vor Ort.

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