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Neue Landrätin von Emek Hefer (Israel) erstmals in Siegen-Wittgenstein
Dr. Galit Shaul: „Bin stolz, die Beziehungen zwischen unseren beiden schönen, grünen Kreisen pflegen und stärken zu dürfen“

 
 

Die neue Landrätin von Emek Hefer, Dr. Galit Shaul, war erstmals zu Besuch in Siegen-Wittgenstein. Begleitet wurde sie von einer 13-köpfigen Delegation aus dem israelischen Partnerkreis, der u.a. Verwaltungs- und Wirtschaftsvertreter angehörten.

Die neue Landrätin von Emek Hefer, Dr. Galit Shaul, war erstmals zu Besuch in Siegen-Wittgenstein. Begleitet wurde sie von einer 13-köpfigen Delegation aus dem israelischen Partnerkreis, der u.a. Verwaltungs- und Wirtschaftsvertreter angehörten.

Dr. Shaul ist Mutter von drei Kindern. Sie wurde vor vier Monaten in ihr neues Amt gewählt. Die promovierte Kriminologin hat an der Universität Lugano in der Schweiz studiert und einen Master of Laws an der Universität Jerusalem erworben. In der Vergangenheit hatte sie bereits verschiedene öffentliche Ämter inne. So vertrat sie Israel bei der Europäischen Union, bei der US-Botschaft und bei der UNO im Bereich sozialer Angelegenheiten und Dienstleistungen. Zudem koordinierte sie in Israel einen interministeriellen Ausschuss, der für die Festlegung der Rechte von Opfern von Straftaten zuständig ist.

Landrat Andreas Müller: Jugendaustausch enorm ausgeweitet

Bei einem Empfang betonte Landrat Andreas Müller, dass die Partnerschaft zwischen Emek Hefer und Siegen-Wittgenstein auch nach fünf Jahrzehnten noch sehr lebendig sei: „Sie wird von vielen Menschen gelebt!“, so Müller. Dabei spiele für ihn der Jugendaustausch eine besonders wichtige Rolle: „Deshalb haben wir diesen in den letzten Jahren auch enorm ausgeweitet.“

Dr. Galit Shaul: Jugend wird Welt von morgen gestalten

Auch Dr. Galit Shaul ging in ihrer Rede ausführlich auf die Rolle der Jugend in der Partnerschaft und im gesellschaftlichen Leben beider Länder ein – die Jugend, die in nicht allzu weiter Zukunft einflussreiche Positionen in Deutschland und in Israel einnehmen werde: in der Verwaltung, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Bildung. „Sie werden diejenigen sein, die die guten Beziehungen zwischen unseren Ländern bewahren und die Welt von morgen gestalten werden“, so Dr. Shaul: „Hier sehe ich unsere Möglichkeiten als kommunale Verwaltungen auf der politischen Agenda unserer Länder einen kleinen Stempel zu hinterlassen: durch Bildung, Erziehung zu Partnerschaft und zur internationalen Zusammenarbeit.“

Mit Blick auf die Partnerschaft hob die Landrätin die jahrzehntelangen tiefen Beziehungen hervor, die auf gemeinsamen Werten wie Bildung, Sport, Künste, Geschichte und Tradition gegründet sei: „Ich bin stolz, weiter die wichtigen Beziehungen zwischen unseren beiden schönen, grünen Kreisen pflegen und stärken zu dürfen“, so Dr. Shaul. Mit den „grünen“ Kreisen hob sie mit Blick auf Emek Hefer darauf ab, dass der Alexanderfluss durch den Kreis fließt und der damit zu den grünsten Regionen Israels gehört.

Besuchsprogramm mit Schwerpunkten Bildung, Medizin und Wirtschaft

Das viertägige Besuchsprogramm der Gäste aus Emek Hefer hatte einen Schwerpunkt in den Bereichen Bildung, Medizin und Wirtschaft. So fanden u.a. Besuche im neuen Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Südwestfalen, im Berufskolleg Technik, in verschiedenen Industriegebieten und ein Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Siegen, Klaus Gräbener, statt.

Darüber hinaus gab es viele Begegnungen mit Personen, die in Siegen-Wittgenstein die Partnerschaft mit Emek Hefer mit Leben füllen – wie Vertreter des Kreisjugendrings, der federführend den Jugendaustausch organisiert, oder die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die sich für die Begegnung von Erwachsenen engagiert.

Einladung an Landrat Müller

Auch Fragen des Tourismus wurden zwischen beiden Kreisen besprochen. Das verband Dr. Galit Shaul dann auch mit einer Einladung an Andreas Müller: „Wir warten darauf, Sie wieder bei uns in Israel zu sehen. Dann bin ich Gastgeberin und ich verspreche Ihnen einen Besuch unseres herrlichen Strandes und im wunderschönen Zentrum unseres Tales. Es gibt nichts Schöneres als den israelischen Sommer – in Emek Hefer!“

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