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Datum: 19.11.2021

Kreis hat 4,3 Mio. Euro investiert:
Sanierung der K 11 zwischen Rudersdorf und Salchendorf abgeschlossen

Sie ist eine der größten Kreisstraßen-Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre: die Erneuerung der K 11 zwischen Wilnsdorf-Rudersdorf und Netphen-Salchendorf.

Sie ist eine der größten Kreisstraßen-Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre: die Erneuerung der K 11 zwischen Wilnsdorf-Rudersdorf und Netphen-Salchendorf. Landrat Andreas Müller hat jetzt den zweiten Bauabschnitt zwischen dem Sportplatz und dem Ortseingang von Salchendorf wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist die K 11 wieder durchgehend befahrbar. Insgesamt hat der Kreis 4,3 Mio. Euro in die Sanierung der 3,6 Kilometer langen Strecke investiert. Bei der Verkehrsfreigabe waren auch Ludger Siebert, Leiter des Landesbetriebs Straßen.NRW, Hannes Gieseler, Bürgermeister der Gemeinde Wilnsdorf, und Rainer Schild, Fachbereichsleiter Tiefbau der Stadt Netphen, dabei.

„Für viele ist die K 11 die schnellste und direkteste Route zur Autobahnauffahrt in Wilnsdorf. Deshalb kommt ihr eine wichtige Funktion zu“, erläutert Landrat Andreas Müller: „Vor diesem Hintergrund stand der Ausbau der K 11 schon lange auf der To-Do-Liste des Kreises. Wir hätten damit auch gerne bereits viel früher begonnen“, so Müller: „Allerdings wurde seit Frühjahr 2016 die L 722 in der Ortsdurchfahrt von Wilnsdorf-Gernsdorf saniert. Für diese Maßnahme wurde die K 11 als Ausweichstrecke dringend gebraucht. Nachdem die L 722 wieder befahrbar war, konnten wir dann mit der Sanierung der K 11 beginnen.“

Erster Abschnitt im Juli 2020 fertiggestellt

Der Ausbau des ersten Bauabschnitts von Rudersdorf bis zum Sportplatz in Salchendorf erfolgte von März bis Juli 2020. Mit dem Ausbau des zweiten Abschnitts wurde im August 2021 begonnen. Im Zuge der Baumaßnahme wurde die Fahrbahn bis auf 70 cm Tiefe ausgekoffert und erneuert. Zudem wurden ca. 650 m Schutzplanken sowie Markierungen, Beschilderungen und Leitpfosten erneuert.

Die Straßenentwässerung erfolgt über erneuerte Straßendurchlässe, neu verlegte Sickerstränge und Rigolenversickerungen. Eine Rigole ist ein unterirdischer Bereich, in den Regenwasser hineinläuft. Das Wasser wird dort quasi zwischengespeichert und versickert dann nach und nach in den Boden.

Im Zufahrtsbereich des Salchendorfer Sportplatzes wurde eine 3-zeilige Rinne angebracht. Damit wird die Entwässerungssituation sowohl für die Stadt Netphen als Eigentümer des Sportgeländes, als auch für den Kreis als Straßenbaulastträger verbessert. Die Kosten hierfür teilen sich die Stadt und der Kreis.

Im Bereich des Ausbau-Endes wird die Entwässerung über eine Rohrleitung ca. 15 m über ein städtisches Grundstück und anschließend über das Grundstück eines privaten Anliegers dem Simmelsbach zugeleitet. Im Zusammenhang mit einem Weiterbau der K 11 im Bereich der Ortsdurchfahrt von Salchendorf wird dieses Provisorium wieder zurückgebaut. Die Einleitung in den Simmelsbach erfolgt dann im Bereich der Straße „Am Eiersberg“.

Für die K 11 besteht eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen. Diese wird auch weiterhin so bestehen bleiben.

Bei beiden Abschnitten hat die Bietergemeinschaft Heinrich Weber / Baustra den Zuschlag erhalten und die Bauarbeiten ausgeführt.