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Vier weitere Kitas mit verlängerten Öffnungszeiten in Planung
Landrat Andreas Müller: „Eltern mit flexiblen Betreuungsangeboten unterstützen“

28.02.2020

Der Kreis möchte das Angebot an Kindertagesstätten mit längeren und flexibleren Öffnungszeiten Schritt für Schritt ausweiten. Als nächstes kommen vier Angebote in Netphen, Wilnsdorf, Erndtebrück und Hilchenbach dazu. Damit werden bis auf Burbach und Neunkirchen dann alle Kommunen im Bereich des Kreisjugendamtes über eine Kita mit Öffnungszeiten deutlich vor 8:00 Uhr und nach 16:00 Uhr verfügen.

„Es ist für mich ein wichtiges Ziel, Eltern dabei zu unterstützen, Familie und Berufsleben miteinander vereinbaren zu können“, unterstreicht Landrat Andreas Müller: „Und weil die moderne Arbeitswelt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität einfordert, müssen sich die Betreuungsangebote entsprechend mit verändern“, unterstreicht der Landrat: „Von Krankenschwestern, Polizisten, Verkäuferinnen und vielen anderen Berufsgruppen erwarten wir, dass sie vor 8 Uhr und nach 16 Uhr für uns da sind. Dann können diese Frauen und Männer aus meiner Sicht auch zu Recht erwarten, dass wir ihnen für ihre Kinder passende Betreuungsangebote zur Verfügung stellen.“

Deshalb hat der Landrat auch bereits 2018 intensiv im Kreistag dafür geworben, mit vier Pilotkindertagesstätten an den Start zugehen: den AWO Kitas Laubfrosch (Bad Berleburg), Pfingstweide (Bad Laasphe) und Friedenshort (Freudenberg), sowie die Kita Kasimir der Alternativen Lebensräume (ALF) in Kreuztal. Da die Erfahrungen in diesen vier Kitas außerordentlich positiv waren, schlägt der Landrat jetzt vor, die nächsten vier Kitas mit verlängerten Öffnungszeiten an den Start zu bringen: Die MINT-Kita der AWO in Dreis-Tiefenbach, die DRK Kita Höhwäldchen in Wilnsdorf, die AWO Klima-Kita in Erndtebrück und die ALF-Kita Hannes in Hilchenbach.

Alle vier Kitas arbeiten zurzeit in Übergangsgebäuden. Mit dem Umzug in die neuen endgültigen Räumlichkeiten werden dann auch die längeren Öffnungszeiten angeboten werden. In Dreis-Tiefenbach und Erndtebrück wird das bereits ab August dieses Jahres der Fall sein, in Wilnsdorf ab Frühjahr 2021. In Hilchenbach steht der genaue Startzeitpunkt noch nicht fest, weil hier noch Grundstücksfragen geklärt werden müssen.

Insgesamt benötigt eine Kita für die längeren Öffnungszeiten rund 100.000 Euro zusätzlich pro Jahr. Da das Land Kitas mit diesen flexibleren Betreuungsangeboten in Zukunft stärker fördern wird, ist für den Kreis lediglich ein überschaubarer Eigenanteil selbst zu finanzieren. Im Kindergartenjahr 2021/22 wären das rund 397.000 Euro, ein Jahr später nur noch rund 200.000 Euro.

Der Jugendhilfeausschuss wird sich in seiner Sitzung am 10. März erstmals mit dem Vorschlag des Landrates beschäftigen. Der Kreistag soll am 27. März abschließend darüber beraten.

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