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Landrat Andreas Müller mahnt Schutzausrüstung für Ärzte an
Schreiben aller südwestfälischen Landräte an NRW-Gesundheitsminister

03.04.2020

In einem Schreiben an den nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann weisen die fünf südwestfälischen Landräte im Rahmen der Corona-Pandemie auf die kritische Versorgungslage mit Schutzmaterialien für die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte hin. Das Schreiben hat die Soester Landrätin Eva Irrgang im Namen ihrer Kollegen verfasst. Gemeinsam bitten die Landräte aus Siegen-Wittgenstein, Olpe, dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis und aus Soest um eine pragmatische und unbürokratische Lösung.

Für die Krankenhäuser, die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie die Einrichtungen der Eingliederungshilfe habe das NRW-Gesundheitsministerium mit Erlass vom 24. März die Ausstattung mit persönlicher Schutzausrüstung übernommen. Gleichzeitig sei festgelegt worden, dass niedergelassene Ärzte nicht aus diesen Lieferungen zu versorgen seien und eine gesonderte Verteilung über das Bundesministerium für Gesundheit und die Kassenärztlichen Vereinigungen vorgesehen ist. „Doch offensichtlich sind weder die Kassenärztliche noch die Kassenzahnärztliche Vereinigung in dieser Hinsicht handlungsfähig“, stellt Andreas Müller fest: „Stattdessen gehen tagtäglich Anrufe und Mails der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte in den Krankenhäusern und bei uns in der Kreisverwaltung ein, die eine Unterstützung bei der Ausstattung erwarten.“

Und so appelliert Eva Irrgang in dem Schreiben an Minister Laumann: „Im Auftrag aller Landräte in Südwestfalen fordere ich Sie als zuständigen Minister auf, hier unverzüglich zu intervenieren und sowohl beim Bundesministerium für Gesundheit als auch den Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen auf die Notwendigkeit des sofortigen Handelns hinzuweisen, bevor hier vor Ort die Basisversorgung nicht mehr sichergestellt werden kann.“

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