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Datum: 22.08.2025

Neue Rettungswache Kreuztal
Gemeinschaftsprojekt des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Stadt Kreuztal

Der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Stadt Kreuztal realisieren gemeinsam einen neuen Feuer- und Rettungswachen Standort auf der „Kleinfeld-Spielanlage“ oberhalb des Stadions Stählerwiese.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Stadt Kreuztal realisieren gemeinsam einen neuen Feuer- und Rettungswachen Standort auf der „Kleinfeld-Spielanlage“ oberhalb des Stadions Stählerwiese. Die Planung, der Bau und die gemeinsame Nutzung der technischen Anlagen der kombinierten Rettungswache und des Feuerwehrgerätehauses erfolgen in enger Abstimmung. Der Standort an der Breslauer Straße, unweit der Polizeiwache, bietet für den Rettungsdienst nahezu ideale Bedingungen.

„Durch die Kombination von Rettungswache und Feuerwehrgerätehaus ist es uns in Zukunft möglich, noch schneller am Einsatzort zu sein. Kreuztal erhält mit dem Neubau außerdem ein neues Fahrzeug, somit können auch zeitgleich mehr Einsätze bedient werden“, sagt Landrat Andreas Müller. Vor Ort findet sich Platz für bis zu fünf Fahrzeuge des Rettungsdienstes und drei Fahrzeuge der Feuerwehr Kreuztal.

Die Kooperation zwischen dem Kreis und der Stadt ermöglicht eine effiziente Bauausführung sowie langfristig reduzierte Kosten bei der Wartung und Instandhaltung. Die gemeinschaftliche Nutzung von Freiflächen trägt zusätzlich zu einer optimalen Grundstücksausnutzung bei. Das derzeitige Sportgelände der Stählerwiese weicht für den Neubau und wird angrenzend zur neuen Rettungswache errichtet. Die Planung und Bauleitung erfolgt durch Mitarbeiter des Kreises.

„Besonders freut es mich, dass wir in Abstimmung mit den Sporttreibenden, insbesondere der LG Kindelsberg, hier auf dem Gelände eine Lösung gefunden haben, adäquaten Ersatz zu schaffen. So können auch in Zukunft in unmittelbarer Nähe zum Stadion und der zukünftigen Rettungswache Sport und Training aufrechterhalten werden“, so Walter Kiß, Bürgermeister der Stadt Kreuztal.

Die neu errichtete Rettungswache verfügt über vier Fahrzeughallen und eine Waschhalle. Das angrenzende Feuerwehrgerätehaus verfügt über drei Fahrzeughallen. Die integrierten Sozial-, Personal- und Aufenthaltsbereiche werden in ökologischer Holzständerbauweise errichtet. Auf den flach geneigten Dächern werden Begrünungen angelegt und Photovoltaikanlagen installiert, die eine nachhaltige Energieversorgung gewährleisten. Bei einem Stromausfall wird die vorgesehene Notstromversorgung die Einsatzbereitschaft vollumfänglich sicherstellen.

„Aus rettungsdienstlicher Sicht, also die Zeiterreichung in der wir bei dem Patienten sind, ist es hier ideal. Gleichzeitig werden für die Kolleginnen und Kollegen moderne und ergonomische Arbeitsbedingungen geschaffen. Das ist eine absolute Win-Win-Situation, über die wir uns sehr freuen“, so Thomas Tremmel, Kreisbrandmeister und Leiter des Amtes für Brand-, Bevölkerungsschutz und Rettungswesen. 

Die eingeschossige Rettungswache wird eine Bruttogrundfläche von 930 Quadratmetern aufweisen, das Feuerwehrgerätehaus eine von circa 390 Quadratmetern. Neben den vorgesehenen Pkw- und Fahrradstellplätzen werden beide Gebäude mit einer Lüftungs- und Regenwassernutzungsanlage ausgestattet. Die Baukosten für den Teilbereich Rettungswache liegen bei rund 2,9 Millionen Euro, für das Feuerwehrgerätehaus bei rund 1,25 Millionen Euro. Nach aktuellem Planungsstand wird der Bau vorrausichtlich im März 2026 beginnen. Die Fertigstellung aller Bereiche ist für März 2027 geplant.