Gemeindepsychiatrischer Verbund Kreis Siegen-Wittgenstein (GPV):
Mitglieder des GPV treffen sich zum Klausurtag
Die Mitglieder des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) im Kreis Siegen-Wittgenstein sind zu einem Klausurtag zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die gemeinschaftliche Verantwortung sowie die gemeinsame Haltung der Akteure in der gemeindepsychiatrischen Versorgung für die Region.
Die Mitglieder des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) im Kreis Siegen-Wittgenstein sind zu einem Klausurtag zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die gemeinschaftliche Verantwortung sowie die gemeinsame Haltung der Akteure in der gemeindepsychiatrischen Versorgung für die Region. Unterstützt wurden die Mitglieder des GPV dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den jeweiligen Einrichtungen, um die Perspektive derer einfließen zu lassen, die durch ihre tägliche Arbeit sehr gut einschätzen können, worauf es ankommt.
Ein zentrales Thema des Austauschs war die Überarbeitung und Aktualisierung der bestehenden Kooperationsvereinbarung aus dem Jahr 2018. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der beteiligten Akteurinnen und Akteure weiter zu stärken und an aktuelle Entwicklungen anzupassen.
Der Gemeindepsychiatrische Verbund verfolgt das gemeinsame Anliegen, eine verlässliche und wohnortnahe psychiatrische Versorgung im Kreis Siegen-Wittgenstein sicherzustellen. Dabei steht im Fokus, jeder Bürgerin und jedem Bürger die jeweils für sie oder ihn individuell passenden Hilfen zugänglich zu machen.
Die vielschichtigen Gründe, warum Menschen in der psychiatrischen Versorgung ohne Hilfen bleiben, wurden gemeinsam beleuchtet und Lösungen erarbeitet, die es ermöglichen sollen, dass betroffenen Menschen der Zugang in die Versorgung zukünftig besser gelingt.
„Es bedarf einer Verabredung zwischen den wesentlichen Leistungserbringern in einer Region mit der Entwicklung von geeigneten Strukturen, die gewährleisten, dass keine Bürgerin und kein Bürger mit einem konkreten Hilfebedarf ohne ein Mindestmaß an Hilfeleistung bleibt“, so Katharina Stocks-Katz, Psychiatriekoordinatorin und Geschäftsführung des GPV. „Versorgungsverpflichtung kann daher nur von einer Verantwortungsgemeinschaft von Leistungserbringern übernommen werden, die dazu geeignete Steuerungsstrukturen schaffen muss!“
Der Austausch während des Klausurtages wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als sehr lohnenswert empfunden. Die Gespräche fanden auf Augenhöhe statt und waren von einem konstruktiven Miteinander geprägt. Die Mitglieder arbeiteten ergebnisorientiert und konnten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mitnehmen.