Bedeutend für Deuz: Heinrich Georg Philipp von Fleischbein
4. Siegerländer Heimatstammtisch der vhs Siegen-Wittgenstein
Als Referenten werden Paul Breuer, ehemaliger Landrat, Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins und Mitglied im Vorstand des Heimatbundes, sowie Pfarrer i. R. Volker Bäumer als profunder Kenner des Pietismus durch den Abend leiten. Im Fokus steht Heinrich Georg Philipp von Fleischbein und seine Bedeutung für Netphen-Deuz.
Die Siegerländer Heimatstammtische der Volkshochschule Siegen-Wittgenstein in Kooperation mit dem Heimatverein Netpherland leben von den Geschichten der Menschen in der Region und von denen, die sie lebendig erhalten.
Der nächste Stammtisch findet am Donnerstag, 26. März, ab 18 Uhr im Café Klarfeld (Albert-Irle-Straße 1, 57250 Netphen) statt und steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Als Referenten werden Paul Breuer, ehemaliger Landrat, Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins und Mitglied im Vorstand des Heimatbundes, sowie Pfarrer i. R. Volker Bäumer als profunder Kenner des Pietismus durch den Abend leiten. Im Fokus steht Heinrich Georg Philipp von Fleischbein und seine Bedeutung für Netphen-Deuz.
Fleischbein war ein im 18. Jahrhundert in Frankfurt ansässiger Industrieller und Bankier mit radikal pietistischem Hintergrund. Er erwarb die Wasserburg Hainchen als repräsentativen Landsitz für seine Familie. Breuer und Bäumer gehen unter anderem den Fragen nach, welche Spuren Fleischbein im Netpherland hinterlassen hat und wer zu seinem großen pietistischen Netzwerk gehörte, das die Ausläufer der Montanregion im Netpherland in Richtung Industrialisierung bewegte.