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Datum: 24.11.2020

Umbau der Fahrzeugflotte des Kreises geht weiter
Fünf weitere Elektroautos und ein Brennstoffzellenfahrzeug in Betrieb genommen

Über die Hälfte der Fahrzeuge der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein fahren heute schon mit alternativen Antrieben. Landrat Andreas Müller hat jetzt fünf weitere E-Autos in Betrieb genommen, ein Brennstoffzellenfahrzeug war bereits im Oktober geliefert worden.

Über die Hälfte der Fahrzeuge der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein fahren heute schon mit alternativen Antrieben. Landrat Andreas Müller hat jetzt fünf weitere E-Autos in Betrieb genommen, ein Brennstoffzellenfahrzeug war bereits im Oktober geliefert worden. „Elektromobilität hat sich für uns längst als alltagstauglich erwiesen“, unterstreicht der Landrat: „Und da wir unsere Autos mit 100-Prozent-Ökostrom der SVB laden, leisten wir damit einen echten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, unterstreicht Müller.

Die neuen Fahrzeuge sind fünf Renault ZOE der zweiten Generation. Der Motor hat eine Leistung von 80 kW. Die Reichweite beträgt bei guten Bedingungen und sommerlichen Temperaturen bis zu 395 Kilometern, im Winter und bei Kälte immer noch um die 300. „38 Prozent aller Fahrten mit Dienstwagen der Kreisverwaltung haben eine Gesamtstrecke von weniger als 50 Kilometern. Das hat eine Auswertung der Fahrtenbücher ergeben.

Die durchschnittliche Fahrtstrecke beträgt 140 km. All das ist problemlos mit den E-Fahrzeugen zu schaffen, ohne dass sie zwischendurch geladen werden müssen“, erläutert Müller. Insgesamt liegt die Fahrleistung aller Fahrzeuge des Kreises zusammen bei rund 400.000 Kilometern pro Jahr.

Aktuell 22 Fahrzeuge im Dienstwagenpool

Aktuell besteht der Dienstwagenpool des Kreises aus 22 Fahrzeugen. Elf davon sind reine E-Autos mit Batterien, eines ist ein E-Fahrzeug, das seine Energie aus Wasserstoff in einer Brennstoffzelle gewinnt.

Die zehn konventionellen Fahrzeuge sind überwiegend mit Dieselmotoren der Euro-Normen 6 bzw. 6d ausgestattet. Drei ältere Fahrzeuge mit Motoren der Schadstoffklassen Euro 5 werden noch in diesem Jahr außer Dienst gestellt.

Mit der Anschaffung der fünf Renault ZOE ist der Umbau der Fahrzeugflotte des Kreises aber noch nicht abgeschlossen: „Für Fahrten, die hin und zurück weiter als 400 Kilometer sind, werden wir auf absehbare Zeit auch noch einige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren benötigen. Aber auch hier setzen wir künftig neue Akzente“, berichtet Andreas Müller: „Ab dem kommenden Jahr werden wir die Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren Schritt für Schritt durch Hybridfahrzeuge ersetzen, die zusätzlich über einen Elektroantrieb verfügen.“

Die Elektrofahrzeuge wurden mit 40 Prozent und das Brennstoffzellenfahrzeug mit 60 Prozent durch das Landesförderprogramm progres.nrw -Emissionsarme Elektromobilität bezuschusst.