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Erfolgreiche Ausbildung in Teilzeit
NRW unterstützt Siegen-Wittgenstein und Olpe

15.03.2016

„Fakt ist: Der demographische Wandel hält auch bei uns in der Region Einzug“, erklärt Petra Kipping, Leiterin der Regionalagentur Siegen-Wittgenstein und Olpe. „In den nächsten Jahren werden wir 24 Prozent unserer Schulabgänger verlieren. Fakt ist aber auch, dass es die Möglichkeit der Teilzeitausbildung gibt.“

Schon im Jahr 2005 wurde für Menschen mit Betreuungsverpflichtungen die Möglichkeit geschaffen, ihre Ausbildung auch in Teilzeit zu absolvieren. Für Unternehmen erschließt sich damit eine neue hochmotivierte Zielgruppe bei der Suche nach Auszubildenden: junge Menschen mit Familienaufgaben.

Für die künftigen Azubis lassen sich Familie und Beruf durch die reduzierte Anwesenheit im Betrieb gut miteinander vereinbaren. Der Berufsschulunterricht findet dabei in Vollzeit statt. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit dem Programm TEP „Teilzeitausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, eine Begleitstruktur.

Die beteiligten Unternehmen und die künftigen Auszubildenden erhalten kompetente Unterstützung in Fragen rund um Teilzeitberufsausbildung vom Träger der Maßnahme, der „Alternative Lebensräume GmbH“ aus Siegen. Jährlich unterstützt das Land NRW die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung in der Region Siegen-Wittgenstein/ Olpe mit 54.000 Euro aus NRW- und EU-Mitteln.

In 2015/2016 verbuchte das TEP-Projekt eine erfolgreiche Vermittlungsquote von 60 Prozent. Und auch im aktuellen Jahr 2016/2017 gibt es 16 Teilnehmer. „Die Altersstruktur der Teilnehmenden hat sich stark verändert“, berichtet Projektleiterin Ursula Rauscher. „Die jüngste Teilnehmerin ist 19 und die älteste Teilnehmerin ist 32 Jahre alt. Der weitaus größte Teil ist 24 bis 26 Jahre alt.“ Die Teilnehmer werden in einer bis zu sechs Monate dauernden Vorbereitungsphase und weiteren sechs Monaten während der Ausbildung unterstützt.

Die Kooperationspartner – Industrie- und Handelskammer Siegen, Handwerkskammer Südwestfalen, Jobcenter Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein, Bundesagentur für Arbeit, Kompetenzzentrum Frau und Beruf sowie die Regionalagentur Siegen-Wittgenstein/Olpe – arbeiten gemeinsam daran, dieses Programm verstärkt in Unternehmen und Familien bekannt zu machen.

Nähere Auskunft zum Programm und den Förderbedingungen gibt Petra Kipping, Regionalagentur Siegen-Wittgenstein und Olpe, unter Tel.: 0271 333-1160 oder per E-Mail: p.kipping@siegen-wittgenstein.de. Eine Broschüre zum Programm mit erfolgreichen regionalen Beispielen ist abrufbar.

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